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Endlich aufrecht arbeiten im Spielplatzmobil

Wedemark Endlich aufrecht arbeiten im Spielplatzmobil

Mit einem neuen Ford Transit in orange ist die Gemeinde Wedemark nun wieder auf dem Stand der Technik für die Kontrolle und Wartung von kommunalen Spielplätzen. Für den alten Mercedes Baujahr 1995 habe es schon kaum noch Ersatzteile gegeben, berichtete Bauhofleiter Holger Köhnk bei der Vorstellung des Fahrzeugs.

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In dem neuen Spielplatzmobil kann Marcus Karp endlich aufrecht stehend kleinere Reparaturen erledigen. Er ist im Gemeindegebiet für 73 kommunale Spielplätze verantwortlich.

Quelle: Roman Rose

Wedemark. Das so genannte Spielplatzmobil, mit dem Bauhof-Mitarbeiter Marcus Karp zu den insgesamt 73 gemeindlichen Spielplätzen in allen Ortsteilen unterwegs ist, ist eine rollende Werkstatt. Das war das alte Fahrzeug zwar im Prinzip auch, doch es war so niedrig, dass Karp darin nicht aufrecht stehend arbeiten konnte. Das hat sich dank der Investition von rund 30.000 Euro geändert, die Einrichtung aus dem alten Fahrzeug wurde dagegen ins neue übernommen. Noch fehlt der Schriftzug "Spielplatzmobil", der allen gleich klarmachen soll, was es mit dem Auto auf den Spielplätzen auf sich hat.

In Inneren sind zahlreiche Elektrogeräte, die meisten mit Akku, sowie Werkszeug in Schubladen verstaut und auch eine kleine Werkbank mit Schraubstock gehört zur Ausstattung. Jede Woche mache Karp eine Sichtkontrolle auf jedem Platz, berichtete Harald Hesse, Teamleiter Gebäude- und Flächenunterhaltung. Rund 400 Kilometer fährt er dabei zusammen. Alle vier Wochen wird zudem eine Funktionsprüfung fällig, oft durch Ausprobieren. So kann es also sein, dass Passanten Marcus Karp auf einem Spielplatz dienstlich beim Schaukeln erleben.

Vandalismus sei auf den Spielplätzen weniger das Problem, vielmehr Schmierereien und Hausmüll, berichtete Karp. Richtig eklig werde es, wenn er zum Beispiel eine ganze Tüte Gammelfleisch finde. Alle zwei Jahre lässt die Gemeinde ihre Spielplätze zudem von einem externen Sachverständigen prüfen.

Das alte Fahrzeug wird nach den Worten von Hesse nicht verschrottet, sondern auf einer besonderen Internetplattform versteigert.

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