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FDP: Verkehrsinfarkt ist absehbar

Wedemark FDP: Verkehrsinfarkt ist absehbar

Braucht die Wedemark eine Umgehungsstraße wie viele andere Kommunen zuvor? In der Bauverwaltung sitzt ein Arbeitskreis daran, ein Verkehrskonzept anzuschieben. Dazu soll auch ein externes Büro beauftragt werden.

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Für den Bahnübergang im Zuge der Scherenbosteler Straße wünscht sich FDP-Ratsherr Erik van der Vorm (rechts) schon lange eine Lösung. Er erhält Verstärkung von FDP-Landeschef Stefan Birkner.

Quelle: Kallenbach

Wedemark. „In spätestens fünf Jahren“, sagt für die Rats-FDP Erik van der Vorm voraus, „kriegen wir einen Verkehrsinfarkt in Mellendorf und Bissendorf, später in Elze, wenn dort weitere Neubaugebiete realisiert sind.“ Viel zu lange habe man zu diesen Problemen geschlafen, moniert er. Vor allem die Bahnübergänge in Mellendorf und Bissendorf mit ihren ellenlangen Schließzeiten hat van der Vorm schon seit Langem im Visier. Zu untersuchen wäre auch, wie der durch Mellendorf fließende Verkehr ferngehalten werden könne.

Ein Verkehrskonzept hatte van der Vorm in einem Antrag an die Gemeinde Ende Mai eingefordert. In einem Pressegespräch beanstandete er jetzt, dass der Antrag nicht zeitnah in den Fachausschuss verwiesen wurde.

Die Verwaltung hat zwischenzeitlich mit drei Ingenieurbüros gesprochen, die ein solches Verkehrskonzept erstellen könnten. „Wir erwarten dieser Tage die Angebote“, sagte Gemeindesprecher Hinrich Burmeister am Dienstag auf Nachfrage. Es werde zunächst um eine Problemanalyse gehen, unter Umständen mit Bürgerbeteiligung. „Festgestellt werden muss, wo der größte Handlungsbedarf gesehen wird, was sich umsetzen lässt, und in welcher Priorität die Maßnahmen erfolgen können“, sagte Burmeister. Es gebe Vorstellungen in der Verwaltung, wie man das Konzept aufbauen könne.

Ob die Verwaltung dazu bereits in der nächsten Sitzung des Fachausschusses Planen und Bauen einen Bericht gebe, hänge auch davon ab, ob der Ausschuss schon inhaltliche Fragen auf die Tagesordnung setze. Es sei ja, so Burmeister, nach den Wahlen die konstituierende Sitzung des Gremiums. Sollte der Punkt dabei nicht auf die Tagesordnung kommen, werde der folgende Sitzungstermin dafür wahrgenommen, kündigte er an.

Speziell zum Bahnübergang in Bissendorf im Zuge der Scherenbosteler Straße schlägt van der Vorm eine Brücke vor: „Die Bahn müsste ihr Bett höher legen“. Da die Landesstraßen auch ausgewiesene Umleitungsstrecken für die Autobahnen seien – was innerörtlich immer wieder für einen erheblichen Verkehr sorge -, biete dies andererseits vielleicht die Chance, Bund und Land mit hereinzunehmen in Planung und Finanzierung.

Den Antrag des örtlichen FDP-Ratspolitikers unterstützt der FDP-Vorsitzende der Landespartei, Stefan Birkner, jetzt mit einer Kleinen Anfrage im Landtag. Darin drängt er auf Antworten auf die Probleme in den Kreuzungsbereichen L 190/Schlager Chaussee und L 190/Husalsberg in Scherenbostel. An beiden Staupunkten sollten – so war es vor vielen Monaten bei Ortsterminen von Politikern, Verwaltungen, Landesstraßenbaubehörde und Polizei gesagt worden - zunächst die Ampelschaltungen optimiert werden. Bis heute, so van der Vorm und Birkner, sei dies offenbar nicht ausreichend verbessert worden, obwohl die Gemeinde den Wunsch weitergetragen habe.

Im Raum steht als nächste Forderung, falls die Problematik dort bestehen bleibt, der Bau einer Abbiegespur oder ein Kreuzungsumbau im Bereich der L 190/Schlager Chaussee in Schlage-Ickhorst. Auch daran erinnert Birkner – gemeinschaftlich mit Jörg Bode (FDP) - in seiner Anfrage.

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Für den Bahnübergang im Zuge der Scherenbosteler Straße wünscht sich FDP-Ratsherr Erik van der Vorm (rechts) schon lange eine Lösung. Er erhält Verstärkung von FDP-Landeschef Stefan Birkner.

Quelle: Kallenbach
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