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Umplanung beim Bauhof führt zu höheren Kosten

Wedemark Umplanung beim Bauhof führt zu höheren Kosten

Die Gemeinde Wedemark will beim Neubau des Betriebshofes auf dem alten Butenhoff-Gelände Vorschläge des Ortsrates Hellendorf umsetzen. Dafür würden Mehrkosten von rund 355.000 Euro entstehen. Die soll der Rat in seiner nächsten Sitzung am 23. Mai bewilligen.

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Auf dem neuen Bauhofgelände der Gemeinde in Hellendorf soll nach Vorschlägen des Ortsrates umgeplant werden.

Quelle: Roman Rose

Wedemark. Nach einem Ratsbeschluss vom Dezember hatte die Gemeinde das Grundstück  in Hellendorf erworben, um dort den Bauhof anzusiedeln und langfristig die Miete am bisherigen Standort in Wennebostel zu sparen. Vorgesehen waren der Umbau des Betriebsgebäudes und die Errichtung einer zusätzlichen Fahrzeughalle für rund 280.000 Euro. Geplant war außerdem der Neubau einer schlichten Halle zur Unterbringung von Fahrzeugen hinter dem Betriebsgebäude (östlich) auf einer bereits befestigten Fläche.

Nun hat der Ortsrat Hellendorf vorgeschlagen, die neue Halle auf der nördlich angrenzenden Friedhofserweiterungsfläche zu errichten und dafür auf der Südseite einen größeren Bereich des Grundstücks zum Verkauf zur Verfügung zu stellen. Die Verwaltung hält das für überaus sinnvoll.

Es ergebe sich der Vorteil, dass die bisher vorgesehene Nutzung von Friedhof zu Wohnen zu Bauhof zu Gewerbe und zu Wohnen weniger wechselt, heißt es in einem Papier für die Ratspolitiker. Es würde aus Sicht Hellendorfs nach dem Friedhof der Bauhof und dann eine Mischnutzung mit Wohnen folgen. Nicht zuletzt werde damit das von der Gemeinde erworbene Nachbargrundstück aufgewertet. Bei einer Größe von 3065 Quadratmeter erwartet die Verwaltung einen Wertzuwachs von etwa 380.000 Euro, der bei einem Verkauf sofort oder bei einer Vermietung mittelfristig realisiert werde.

Allerdings kostet die Neuplanung auch mehr als vorgesehen. So schlägt allein der Neubau der Fahrzeughalle mit 330.000 Euro zu Buche und es werden zusätzliche Erd- und Pflasterarbeiten für rund 165.000 Euro fällig sowie weitere Posten. Insgesamt rechnet die Verwaltung mit 635.000 Euro für das Gesamtprojekt - also 355.000 Euro mehr als bewilligt. Dennoch bliebe die Rechnung dank des gestiegenen Grundstückswertes noch immer im Plus, betonte Kämmerer Joachim Rose auf Anfrage der Nordhannoverschen.

Gleichwohl will die Gemeinde die Mehrkosten an anderer Stelle gegenfinanzieren: Weil der Bund die Sanierung der Mehrzweckhalle Bissendorf nicht fördert, würde sie auf die Sanierung in diesem Jahr verzichten. Die öffentliche Ratssitzung beginnt am Montag, 23. Mai, um 20 Uhr im Bürgerhaus in Bissendorf.

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