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Gemeinde will zwei Stau-Kreuzungen entschärfen

Wedemark Gemeinde will zwei Stau-Kreuzungen entschärfen

An den Kreuzungen der L 190 mit dem Husalsberg in Scherenbostel und der Schlager Chaussee in Schlage-Ickhorst will die Gemeinde Wedemark die Ampelschaltungen optimieren, damit sich weniger Staus bilden. Das ist etwas, das auch die BI Bissendorf-West fordert.

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Bürgermeister Helge Zychlinski (von links), FDP-Ratsherr Erik van der Vorm und Fachbereichsleiter Jürgen Auhagen wollen keine Staus mehr am Husalsberg.

Quelle: Roman Rose

Wedemark. Bei einem Pressetermin am Dienstag erläuterte Bürgermeister Helge Zychlinski die Pläne und Hintergründe. Bei einem Gespräch mit Region und Land zu einer Linksabbiegespur auf der L 190 in die Schlager Chaussee habe das Land deutlich gemacht, dass ein Kreuzungsumbau keine Priorität habe, berichtete er. Das gebe nach Ansicht der Straßenbaubehörde weder das Verkehrsaufkommen her noch sei die Stelle ein Unfallschwerpunkt. Um dennoch das Linksabbiegen in Richtung Bissendorf zu erleichtern, will die Gemeinde nun selbst an zwei Tagen zwischen 6 und 9 Uhr die Abbieger zählen. Im zweiten Schritt soll die Ampel dem Verkehr auf der L 190 aus Richtung Norden die nötige Zeit länger Grün zeigen als dem Gegenverkehr, um Staus zu vermeiden. Da die Ampel jedoch 25 Jahre alt sei, sei fraglich, inwieweit das technisch möglich ist, sagte Zychlinski. Er danke Ratsherr Erik van der Vorm dafür, auf das Problem aufmerksam gemacht zu haben. Der gab das Lob zurück, weil der Bürgermeister nun tätig geworden sei.

Ebenfalls mit einer verbesserten Ampelschaltung will die Gemeinde den morgendlichen Stau auf dem Husalsberg auflösen. Weil Linksabbieger Richtung Hannover viel Gegenverkehr aus Richtung Wiechendorf/Resse durchlassen müssen, kommen pro Grünphase oft nur wenige Autos durch. Das führt nicht zuletzt dazu, dass so manche den Westerfeldweg als Schleichweg Richtung Schlager Chaussee nutzen. Mit einer Verkehrszählung will die Gemeinde auch hier Fakten sammeln, um die Schaltzeiten zu optimieren. Da diese Anlage nur fünf Jahre alt ist, sieht Zychlinski darin aber kein Problem.

Für die Bürgerinitiative Bissendorf-West wäre die Auflösung dieser Staus die Lösung mehrerer Probleme. Sie wehrt sich dagegen, dass das neue Baugebiet Diersrahe, das westlich an ihre Siedlung anschließen soll, eine Nord-Süd-Verbindung in Gewerbegebiet bekommt. Sie argumentieren, dass diese Verbindung unter anderem Stau-Flüchter in ein Wohngebiet lenkt und Kinder gefährdet. Denn nach den bisherigen Plänen würde diese Verbindung sehr nah an einem Spielplatz vorbeiführen. Deshalb befürworten sie ein Neubaugebiet ohne Durchfahrt ins Gewerbegebiet und haben dafür auch schon rund 120 Unterschriften gesammelt.

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