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FDP: Wir setzen uns mit der AfD auseinander

Ibsingen FDP: Wir setzen uns mit der AfD auseinander

Deutschland braucht die FDP, weil sie für konstruktive Kontroversen und differenzierte Betrachtung stehe und nicht zuletzt die Gesellschaft in der Mitte halte: Das hat Gero Hocker, Landtagsabgeordneter und Generalsekretär des FDP-Landesverbandes, am Wochenende zahlreichen Mitgliedern und Gästen beim traditionellen Gänse-Essen der FPD Wedemark in Ibsingen mit auf den Weg gegeben.

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Gero Hocker(Mitte) bekommt im Beisein von Erik van der Vorm von Andrea Giese ein Glas selbst gemachte Marmelade als Dankeschön für seinen Besuch in Ibsingen.

Quelle: Roman Rose

Wedemark. Zum Umgang mit Populisten wie der AfD riet er: „Setzen Sie sich mit ihnen auseinander, gehen Sie in Diskussionen mit ihnen, denn wir haben die besseren Argumente.“

Ratsherr Erik van der Vorm schlug in die selbe Kerbe: Die AfD, die auch im neuen Wedemärker Rat vertreten ist, von vorneherein auszugrenzen, sei nicht gut. Vielmehr müsse sie auf allen Ebenen gestellt, müssten ihre Widersprüche aufgedeckt werden. Auch wenn einem die Richtung nicht gefalle, immerhin seien AfD-Ratsmitglieder demokratisch gewählte Vertreter. Ausgrenzung stilisiere sie nur unnötig zu Märtyrern. „Wir werden uns mit ihnen auseinandersetzen“, versicherte van der Vorm.

Von der großen Koalition von CDU und SPD im Rat zeigte er sich – kaum dass sie verkündet worden war – schon enttäuscht. Sie wollten die kleinen Parteien im Rat hören und beteiligen hätten sie gesagt. Bei der Verteilung von Ausschussvorsitzen und Stellvertretern für den hauptamtlichen Bürgermeister sei davon nichts zu merken gewesen. Das hätten die Großen schön unter sich aufgeteilt.

Die Wedemärker FDP-Vorsitzende Andrea Giese – künftig zusammen mit van der Vorm im Rat – freute sich über den Zugewinn eines Ratsmandates. Das zeige, dass die FDP wieder wahrgenommen werde. Angesichts von nationalistischen Tendenzen seien liberale Positionen gefragt wie nie. Es gelte angesichts der Bundestagswahl im Herbst 2017 und der Landtagswahl im Januar 2018 die Kräfte zu bündeln, um gute Ergebnisse auch auf diesen Ebenen zu erzielen.

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