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Gewerbeansiedlungen: Wedemark ist spitze

Wedemark Gewerbeansiedlungen: Wedemark ist spitze

Mit 12,5 Hektar verkaufter Gewerbefläche hält die Wedemark für 2014 den Spitzenplatz in der Region. Die Gemeinde hat sogar die Landeshauptstadt hinter sich gelassen.

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Die Ansiedlung des Rewe-Kühllagers war einer der Gründe für den ersten Platz beim Gewerbeflächen-Monitoring 2015. Im Farnkamp in Elze ist noch Platz für kleinere Betriebe.

Quelle: Roman Rose

Wedemark. In Hannover wurden 6,9 Hektar umgesetzt, mit Abstand nur Platz zwei. Auf Platz drei landete Laatzen mit 5,7 Hektar. Burgwedels Gewerbefläche wuchs um 0,4 Hektar, Isernhagens um 0,1 Hektar.

Die Erweiterung von Gieseke und die Neuansiedlung von Rufin in Bissendorf, die Erweiterung von Sennheiser in Wennebostel und das noch im Bau befindliche Rewe-Kühllager in Berkhof - das sind die Stichworte und Gründe für den Spitzenplatz der Wedemark im sogenannten Gewerbeflächenmonitoring der Region für 2014.

Dieser starke Zuwachs werde sich aber nicht fortsetzen, auch wenn die Verwaltung sich weiterhin die Gewerbeentwicklung auf ihre Fahnen geschrieben habe, erläuterte Bürgermeister Helge Zychlinski im Gespräch mit der Nordhannoverschen. Bei der Ausweisung neuer Flächen will die Wedemark weiter mit ihrer guten Autobahnanbindung punkten. Es gelte, Flächen auf Vorrat zu schaffen, denn ansiedlungswillige Firmen würden nicht gern noch Jahre auf die Baureife warten. Deshalb haben die Planer eine Waldfläche in Gailhof direkt an der Autobahnanschlussstelle Mellendorf im Visier. Sie sei für Logistiker prädestiniert, sagt Zychlinski. Außer dem Grunderwerb seien allerdings noch Erschließungsfragen zu klären, deshalb rechnet er nicht mit schnellen Fortschritten. Auch die Größe der Fläche sei noch unbestimmt.Konkreter sind offenbar schon Pläne für eine Erweiterung in Berkhof neben und gegenüber vom Rewe-Lager. „In nicht allzu ferner Zukunft“ werde die Gemeinde eine Neuansiedlung vermelden, kündigte der Bürgermeister an. Die Gemeinde achte bei Neuansiedlungen darauf, dass die Zahl der geschaffenen Jobs, die verbrauchte Fläche und die zu erwartende Wirtschaftskraft in einem guten Verhältnis stünden. Im Fall Rewe sei dies gelungen: „Rewe hat 100 sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze von hoch qualifiziert bis einfach geschaffen, so jemanden nehmen wir gern nochmal“, sagte er.

Südlich von Rewe ist laut Flächennutzungsplan zwar schon Gewerbe auf rund 50 000 Quadratmetern möglich, doch einen Bebauungsplan gibt es noch nicht. Der Charme auch dieser Flächen: Die Anschlussstelle Berkhof zur A 7 ist in Sichtweite.

Auch in Bissendorf hat die Gemeinde Pläne. Dort sollen südlich des vorhandenen Gewerbegebietes an der Schlager Chaussee rund 1,5 Hektar weitere Gewerbeflächen ausgewiesen werden. Die Krux: Die Flächen grenzen an ein Landschaftsschutzgebiet. Die gute Anbindung an den öffentlichen Personennahverkehr spricht nach Ansicht der Gemeinde sehr für Gewerbeansiedlung dort, der Planungsaufwand sei jedoch hoch.

Schon verkäuflich sind Flächen im Gewerbegebiet Farnkamp in Elze, das 2012 ausgewiesen wurde. Dort sind nach Zychlinskis Worten noch rund 20 000 Quadratmeter frei. Die Grundstücksgrößen liegen zwischen 1000 und 3800 Quadratmeter.

Perspektivisch habe die Wedemark noch für viele Jahre Erweiterungsoptionen für Unternehmen, betonte der Bürgermeister: „Die Wedemark lässt sich nur als Wohnstandort vermarkten, wenn die Menschen möglichst auch hier arbeiten können.“

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