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GmbH entwickelt Wedemark

Wedemark GmbH entwickelt Wedemark

Die Gemeinde gründet eine Bau- und Entwicklungsgesellschaft mit beschränkter Haftung. Sie soll die Ortschaften und Bauland entwickeln, selbst bauen und Bauten betreiben. Das hat der Rat mehrheitlich beschlossen, allerdings ohne die Stimmen der CDU.

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Quelle: Archiv

Wedemark. CDU-Fraktionschef Rudi Ringe hatte zu Beginn der Sitzung vergeblich darum gebeten, diesen Punkt von der Tagesordnung zu nehmen. Seine Fraktion habe noch keine Zeit gefunden, darüber zu beraten. Angesichts vieler großer Themen wie Gemeindeentwicklungsplan, Sportentwicklungsplan, Regionales Raumordnungsprogramm, die alle gleichzeitig zu bearbeiten waren, seien die wöchentlichen Fraktionssitzungen zeitlich bereits ausgeufert. So habe seine Fraktion auch noch keinen externen Rat zu einer Gesellschaftsgründung einholen können.

Dieser Bitte wollte die SPD entgegen den Gepflogenheiten nicht entsprechen. Das Thema sei schon länger bekannt, und die Gemeinde nähme Schaden, wenn die Gründung verschoben würde, begründete Jochen Pardey die Ablehnung. Auch FDP-Ratsherr Erik van der Vorm fand, es müsse zügig vorangehen, da die Gesellschaft auch Unterkünfte für Flüchtlinge bauen soll. Daraufhin kündigte Ringe an, dass seine Fraktion nicht mitstimmen werde.

Bürgermeister Helge Zychlinski sagte, die Gemeinde erreiche mit der Gründung mehr Kostentransparenz und könne mehr für Flüchtlinge tun. Die Gesellschaft solle Wohnraum verschiedenster Modelle entwickeln. Außerdem werde sie viele Themen aus dem Gemeindeentwicklungsplan umsetzen.

Zychlinski wird Geschäftsführer der GmbH, als Stellvertreter fungiert Kay Petersen, im Rathaus Leiter des Fachbereichs Planen und Bauen. Auch das weitere Personal wird der GmbH aus dem Rathaus zur Verfügung gestellt - gegen Kostenerstattung. Im Aufsichtsrat werden Ratsmitglieder sitzen - drei von der SPD, zwei von der CDU und eines von den Grünen. Als Aufwandsentschädigung werden sie jährlich je 600 Euro plus je 100 Euro pro Sitzung erhalten.

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