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14 Ratsmitglieder hören am 31. Oktober auf

Wedemark 14 Ratsmitglieder hören am 31. Oktober auf

Den Abschied von 14 Ratsmitgliedern hat Bürgermeister Helge Zychlinski in der letzten Sitzung des Gremiums für einen Appell genutzt: Auch der neue Rat solle sich die Freiheit des Wortes und der Diskussion nicht nehmen lassen.

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Bürgermeister Helge Zychlinski dankt den Ratspolitikern, die ab dem 1. November nicht mehr in dem Gremium mitarbeiten werden.

Quelle: Bismark

Wedemark. Er habe den Rat von zwei unterschiedlichen Plätzen aus erleben dürfen, sagte Zychlinski, der in der aktuellen Wahlperiode die Nachfolge von Verwaltungschef Tjark Bartels angetreten hatte. "Dabei hat mich immer positiv begleitet, dass wir bei unterschiedlichen Auffassungen - mit wenigen Ausnahmen - sehr anständig miteinander umgegangen sind", sagte Zychlinski und dankte seinen Ratskollegen dafür, dass Streit nicht eskaliert sei. "Ich wünsche mir - auch angesichts der Gruppierungen, die hier vertreten sein werden -, dass wir so miteinander weiterarbeiten."

Kommunalpolitik sei die Keimzelle der Demokratie. Diese sei keine Selbstverständlichkeit. "Man muss sie sich immer wieder hart erarbeiten", sagte der Bürgermeister. Er sehe entsetzt auf Entwicklungen, die er sich in den vergangenen Jahren so nicht hätte vorstellen können. Deshalb appelliere er an jetzige und künftige Kommunalpolitiker, gemeinsam als Demokraten zusammenzustehen. "Wir können zwar streiten, lassen uns aber die Freiheit des Wortes und der Diskussion nicht nehmen." Das wünsche er sich angesichts der Zusammensetzung im neuen Rat. "Es geht darum, jedem entgegenzutreten, der unsere Ordnung auch nur ansatzweise in Frage stellt."

Von den 37 Ratsmitgliedern hören 14 zum 31. Oktober auf. Am längsten dabei waren Hermine Rüfer (Grüne) und Ingrid Wordelmann (SPD), die seit 1986 in dem Gremium mitarbeiten. In der Sitzung verabschiedete Zychlinski außerdem den Ratsvorsitzenden Heiner Peterburs, Karen Drews, Werner Husmann, Christiane Killig, Christiane Lüßmann, Gitta Jansen, Lydia Bock, Christa Bogenschütz, Gabriele Müller und Martin Mietzner. Auch Christiana Böttcher und Michael Wilken, die am Montag fehlten, beenden ihre ehrenamtliche Arbeit.

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Von Redakteur Antje Bismark

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