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Geselligkeit steht im Vordergrund

Brelingen Geselligkeit steht im Vordergrund

Seit mehr als 35 Jahren organisiert der Reit- und Fahrverein Brelinger Berg eine Hubertusjagd. In diesem Jahr gab es mit mehr als 60 Reitern aus ganz Niedersachsen besonders viele Teilnehmer.

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Brelingen. Sie waren jedoch nicht die ersten auf dem Gelände rund um die Reithalle, sondern die Zuschauer. 13 Gespanne standen bereit, von denen aus die mehr als 300 Gäste das Geschehen auf der 15 Kilometer langen schönen Strecke am Brelinger Berg verfolgen konnten.

Klaus Lüpkes aus Lauenförde an der Weser war zum ersten Mal dabei. Er hatte sich gut vorbereitet und Lehrgänge im Jagdreiten in der Heide besucht. "Die Sprünge sind eine Herausforderung", sagte er. Es gehe ihm aber in erster Linie um die Geselligkeit.

Heinrich Engehausen im Reitverein zuständig für das Jagdreiten betonte, dass auch die Pferde vor der Teilnahme an einer Schleppjagd hinter der Niedersachsen-Meute trainieren sollten. Immerhin erreichten die Hunde ein Tempo von 40 Kilometern pro Stunde. Für Pferd und Reiter heiße das über zwölf Kilometer im Galopp.

Tiere wurden bei dem Geländeritt nicht gejagt. Die Hetzjagd mit Hunden auf lebendes Wild ist seit Mitte der 30er Jahre verboten. Für die Hunde wurde eine Schleppe, eine künstliche Duftspur unter Einsatz von Anisöl, gelegt. In drei Gruppen machten sich die Reiter auf den Weg, angeführt von erfahrenen Feldführern. "Sie achten darauf, dass das Feld geschlossen bleibt. Der Abstand zu den Vorausreitenden darf drei Pferdelängen nicht überschreiten", erklärte Engehausen.

Nach mehr als drei Stunden kehrten die Reiter zurück. Mit einem Halali und der üblichen Jagdvesper endete die Jagd.

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