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24 Videos erzählen Wedemärker Geschichte

Wedemark 24 Videos erzählen Wedemärker Geschichte

Das Heimatmuseum der Gemeinde Wedemark beherbergt eine neue Attraktion. Besucher können sich Geschichte und Geschichten aus der Wedemark in Interviews von 24 Zeitzeugen als Videos ansehen, teils auf Platt. Dazu haben IGS-Schülerinnen mit hannoverschen Studenten und dem Museumsteam über zwei Schuljahre zusammengearbeitet.

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Mit Machern und Zeitzeugen präsentieren Bürgermeister Helge Zychlinski (Dritter von links) und Museumsleiter Karl-Hans Konert (Dritter von rechts) im Heimatmuseum einen berührungsempfindlichen Bildschirm, über den Besucher viele Interviews von Zeitzeugen abrufen können.

Quelle: Roman Rose

Wedemark. Das Ergebnis stellten jetzt im Museum Bürgermeister Helge Zychlinski und Museumsleiter Karl-Hans Konert vor. Mit dabei waren die Schülerinnen Nadine Becker, Celine Brokmann, Jelka Borgel, Birka Düerkop, Alia Hofbauer, Mareike Könne, Martha von Maltzahn, Charleen Stöber und Jule Glenmeier mit ihrer Lehrerin Franziska Frome-Ziegler, das Museumsteam und stellvertretend einige der Interviewten. Was sie zu erzählen haben, kann jeder Besucher über einen berührungsempfindlichen Bildschirm abrufen. Ein Tipp mit dem Finger, und es erscheint ein Plan der Wedemark mit den Orten, an denen gedreht wurde. Dazu gibt es 18 Kurzdarstellungen der Gemeinde und ihrer Ortschaften. Zum Teil hätten die Schülerinnen halbe Wohnzimmer umgeräumt, um gute Bilder zu bekommen, berichtete Sandra Koch vom Museumsteam.

Der Bürgermeister lobte das Projekt als wirkliche Bereicherung, das einen langen Vorlauf gehabt habe und in dem viel ehrenamtliche Arbeit stecke. Konert betonte, dass das Museum für die ganze Wedemark sei und nicht nur eine Bissendorfer Angelegenheit. Die Videos sollten deshalb auch das Wedemark-Gefühl stärken. 

Die Gemeinde stellte 20.000 Euro für das zweiteilige Gesamtprojekt zur Verfügung, die Niedersächsische Sparkassenstiftung und die Sparkasse Hannover gaben gemeinsam 14.000 Euro, die Region 5000 Euro, Sennheiser trug Sachausstattung für rund 1600 Euro bei.

Der zweite Teil der Präsentation wird sich mit Aspekten der Geschichte der  Wedemark von der Eiszeit bis heute befassen; hierzu bestehen bisher nur einzelne Bestandteile, die Fertigstellung wird nach Konerts Worten bis zum Jahresende dauern. Zum Gesamtprojekt gehören außerdem zwei neue beleuchtete Vitrinen und eine gesonderte Videostation, auf der ein Beitrag des NDR-Fernsehens mit dem Geigenbauer Karl Montag zu sehen ist.

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