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BIGW will nur für Bissendorf-Wietze kämpfen

Bissendorf-Wietze BIGW will nur für Bissendorf-Wietze kämpfen

Drei Einwohner von Bissendorf-Wietze treten als neue vierte Kraft im Ort zur Kommunalwahl an: Bernd Schützendübel, Claudia Maibom und Franz-Jürgen Schirmer sind die Kandidaten der "Bürger-Interessen-Gemeinschaft für uns Wietzer", abgekürzt BIGW. Sie wollen im Ortsrat ausschließlich örtliche Interessen vertreten.

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Bernd Schützendübel (von links), Claudia Maibom und Franz-Jürgen Schirmer wollen sich als BIGW bewusst auf die Belange der Einwohner von Bissendorf-Wietze und Wennebostel-Wietze konzentrieren.

Quelle: Roman Rose

Wedemark. Sie haben es so gerade noch in die Liste der Wahlvorschläge geschafft: "Als wir sahen, dass die Bürger für die Wietze (BfW) gar nicht mehr antreten, haben wir uns entschlossen, als neue vierte Kraft die Politik vor Ort mitzugestalten", erläutert Bernd Schützendübel die Motivation und die Eile. Rund drei Wochen ist ihre Entscheidung alt. Schützendübel und Maibom arbeiten bereits im Ortsrat mit. Sie waren seinerzeit BfW-Kandidaten, hatten sich aber vor rund zweieinhalb Jahren von der Gruppe gelöst, sind seitdem als Parteilose dabei.

Auf keinen Fall hatten sie den "großen" Parteien im Ortsrat das Feld allein überlassen wollen. "Da werden zu oft unnötige Kompromisse mit den anderen Parteien oder auch der Verwaltung geschlossen, weil man keinen Stress will oder sich damit auf einem anderen Gebiet oder für ein anderes Dorf etwas einhandeln", sagt Schützendübel. "Große Politik zu Lasten unseres Ortes - das tragen wir nicht mit. Wir wollen ganz klar nur die Interessen der Bissendorf-Wietzer und Wennebostel-Wietzer vertreten." Dass es ihn manchmal frustriert, dass Ortsräte oft nur Empfehlungen aussprechen dürfen, und die tatsächlichen Entscheidungen im Rat fallen, gibt Schützendübel gern zu. "Aber man kann sich nicht beschweren, wenn man selbst nichts macht", sagt er.

Als Schwerpunkte für die Zukunft hat sich die BIGW die Bauleitplanung vorgenommen und eine Änderung bei der Baumschutzsatzung. Die Sondersituation, dass nur Bissendorf-Wietze eine hat, wollen sie beenden. Eine für alle oder gar keine, ist ihr Motto. Weitere Themen sind der Schutz vor Flugzeug- und Autolärm und Infrastrukturprobleme. Darunter fallen für die Kandidaten zum Beispiel die aktuellen Probleme mit der Buslinie 690, zu hohes Tempo auf der Burgwedeler Straße, fehlende Bürgersteige und die Gestaltung eines Ortsmittelpunkts.

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