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Resse: Pardey soll Ortsbürgermeister werden

Resse Resse: Pardey soll Ortsbürgermeister werden

In Resse wollen SPD und CDU zusammenarbeiten und Ortsbürgermeister wie Stellvertreter stellen. Ortsbürgermeister soll Jochen Pardey (SPD) werden, Vize Antje Kaufmann (CDU). Beide Fraktionen verfügen über je zwei Sitze. Das pikante daran: Die WWR, mit drei Sitzen stärkste Fraktion, ginge leer aus.

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Jochen Pardey soll Ortsbürgermeister von Resse werden  so haben sich SPD und CDU im vorfeld geeinigt.

Quelle: Archiv / Roman Rose

Wedemark. Diese Absprachen gaben Pardey und Fraktionskollegin Jana Adamson sowie Kaufmann und Fraktionskollege Peter Stelzig jetzt bekannt. Gewählt wird am Montag, 28. November, in der konstituierenden öffentlichen Sitzung des Ortsrates, die um 20 Uhr im Mooriz beginnt.

Pardey und Kaufmann betonten, sie seien zu einer kollegialen Zusammenarbeit mit allen Ortsratsmitgliedern entschlossen. Man verstehe die vereinbarte Zusammenarbeit nicht als Abgrenzung, sondern werde auch mit der WWR konstruktiv zusammenarbeiten. Darüber hinaus wünschen sich beide eine rege Teilnahme von Bürgern an der Ortsratsarbeit. Es soll künftig regelmäßig Bürgersprechstunden geben.

Andreas Ringat, Sprecher der Wählergemeinschaft Wedemark-Resse (WWR), zeigte sich von dieser Entwicklung überrascht. "Dass mit Pardey ausgerechnet der Spitzenkandidat mit der geringsten Stimmenzahl Ortsbürgermeister werden soll, ist blanker Hohn", sagte er auf Anfrage. Kritik, dass die WWR Kandidaten aufgestellt habe, die gar nicht in den Ortsrat wollten, wies er zurück. In diesem Sinne hatte sich der bekannte Resser Karl-Heinz Müller gegenüber dieser Zeitung geäußert. Er sieht eine grobe Wählertäuschung darin, dass WWR-Kandidaten mit mehr persönlichen Stimmen zurückzogen und so andere mit weniger Stimmen über die Liste zum Zuge kamen.

Ringat sieht das nicht so. Die ersten drei WWR-Kandidaten auf der Liste würden ihre Ämter auch antreten. Er selbst und Carsten Grotzke hätten schon im Wahlkampf erklärt, dass sie für die WWR nur Stimmen ziehen wollten. Eine Mitarbeit im Ortsrat sei wegen anderer Ehrenämter nicht leistbar. Das sei jedem klar gewesen, der ihnen eine Stimme gegeben habe. Das Stimmenziehen sei gängige politische Praxis. Mit der Nominierung von Pardey machten SPD und CDU im Übrigen dasselbe.

Inhaltlich wollen SPD und CDU in der Verlängerung der Königsberger Straße ein Neubaugebiet entstehen lassen, das unterschiedliche Wohnformen anbietet, auch preiswerte Mietwohnungen. Resse müsse schnell ans Radwegenetz angebunden, die Ortsmitte bald neu geplant werden. Die Resser Vereine könnten sich auch in Zukunft auf die Unterstützung des Ortsrates verlassen, betonten SPD und CDU.

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