Volltextsuche über das Angebot:

5 ° / 3 ° Gewitter

Navigation:
Bald öfter Tempo 30 in Bissendorf?

Bissendorf Bald öfter Tempo 30 in Bissendorf?

Gemeinsam mit den Interessengruppen aus Bissendorf-West und „Verkehrsberuhigung K 101“ hat die SPD-Fraktion im Ortsrat Bissendorf eine Reihe von Vorschlägen erarbeitet, die in das zu entwickelnde Verkehrskonzept eingebracht werden sollen.

Voriger Artikel
Gemeinde begrüßt neu eingebürgerte Wedemärker
Nächster Artikel
Elzer Dorfflohmarkt startet in vierte Saison

Die Sicherheit von Fußgängern soll Vorrang vor der Verkehrsoptimierung haben, fordern Bissendorfer Bürger und die SPD-Ortsratsfraktion im Vorfeld des geplanten Verkehrskonzepts für die ganze Wedemark.

Quelle: Roman Rose

Wedemark. „Die Einwohner von Bissendorf müssen in so wichtigen Fragen mit ins Boot genommen werden“, sagt der Fraktionsvorsitzende Reiner Fischer. Nicht alle Vorstellungen, die von den Verfassern der Stellungnahme aufgestellt wurden, ließen sich kurzfristig umsetzen, aber auch das Verkehrskonzept sei langfristig angelegt. Einige Forderungen, die kurzfristig umgesetzt werden könnten, seien beispielsweise ein Radfahrstreifen auf der ortsauswärts führenden Burgwedeler Straße, eine Ampel oder ein Zebrastreifen an der Landesstraße 383 (Burgwedeler Straße) in Höhe Kuhstraße, Durchfahrtverbote in vielen innerörtlichen Straßen für Fahrzeuge über 7,5 Tonnen sowie Tempo 30 auf vielen Straßen in Bissendorf.

Darüber hinaus müsse die Sicherheit der Fußgänger einer Optimierung des Verkehrs vorgehen und die aktive Beteiligung von Kindern gemäß dem Aktionsplan „Kinderfreundliche Kommune“ auch in die Tat umgesetzt werden. Ebenfalls aufgenommen in den Vorschlagskatalog sind die Optimierung der Kreuzungen in Schlage-Ickhorst und Am Husalsberg. Auch die Forderung nach einer Umgehungsstraße inklusive einer Brücke über die S-Bahn haben die Verfasser nach Fischers Worten aufgenommen.

Abschließend erheben die beiden Interessengemeinschaften und die SPD-Fraktion eine besondere Forderung: Bevor das erarbeitete Verkehrskonzept durch das beauftragte Unternehmen den Ortsräten und dem Gemeinderat vorgelegt wird, soll ausreichend Zeit für eine Bürgerbeteiligung eingeplant werden. Einbezogen werden sollen neben den relevanten Interessengemeinschaften alle interessierten Einwohner. Die Diskussion und Beteiligung solle ebenso ergebnisoffen geführt werden wie vor einigen Jahren beim Gemeindeentwicklungsplan, sind sich die Bürger und die SPD-Ortsratsfraktion einig.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Nachrichten
doc6xzc72iikqfb60dfjmg
Grundschüler spenden kistenweise an die Tafel

Fotostrecke Wedemark: Grundschüler spenden kistenweise an die Tafel