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Jugendhaus in Gailhof ist wieder geöffnet

Wedemark Jugendhaus in Gailhof ist wieder geöffnet

Freude und Erleichterung: Das Jugend- und Gästehaus der Region in Gailhof steht nach vielen Monaten für Jugend- und Bildungsarbeit wieder offen. Die Ergebnisse der gründlichen Modernisierung hat sich Regionspräsident Hauke Jagau angesehen.

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Ein schöner Tag für Matthias Nack (von links) und Regionspräsident Hauke Jagau: Das Jugendgästehaus steht wieder offen.

Quelle: Kallenbach

Gailhof. Auch viele Nachbarn sahen sich jetzt bei einem Tag der offenen Tür in den renovierten und umgestalteten Räumen anerkennend um, ebenso die Mitarbeiter des Teams Jugendarbeit der Region, die es während der Bauarbeiten nicht eben leicht hatten. Zuvor war das Haus zudem ein halbes Jahr komplett als Jugendhilfeeinrichtung für minderjährige Flüchtlinge zur Verfügung gestellt worden. 40 Mitarbeiter der Region leisteten rund um die Uhr Dienst. „Wir mussten es schweren Herzens aus dem Normalbetrieb herausnehmen“, rekapitulierte Jagau. Die eigentlich schon vorher eingeplanten Renovierungen mussten verschoben werden.

Eine Menge Schulen hätten inzwischen schon wieder gebucht, berichtete der Leiter des Teams Jugendarbeit der Region, Matthias Nack. Er führte sie durch das Haus und über das Außengelände. Wie berichtet, wurden Eingangshalle, Zimmer und Flure mit neuen Materialien auf Böden und Wänden, Möbeln und LED-Lichttechnik ebenso benutzerfreundlich wie Energie einsparend ausgestattet. 235.000 Euro kostete die Modernisierung. Hinzu kamen die Kosten für ein Blockheizkraftwerk, das jetzt für das Gesamtpaket Strom, Heizung und Warmwasser sorgt. „Wir wollten nachhaltig modernisieren, nicht nur malern“, verdeutlicht Nack.

Auch die Nachbarn dieses Hauses im Dorf seien wichtige Partner seit vielen Jahren, hob Jagau hervor. Nicht immer gehe die Jugendarbeit ohne Lärm und Beeinträchtigungen ab. Er dankte für die Toleranz, „wenn Jugendliche auch mal über die Stränge schlagen“. Dass Jugendliche Verantwortung übernehmen, sei wichtig – „und dass Nachbarn hier gucken, wie die Steuergelder ausgegeben werden“.

Auf dem Gelände werden befristet auf drei Jahre weiter unbegleitete jugendliche Flüchtlinge betreut. Die Region hat einen Neubau errichtet, der jeweils mit zwei Wohngruppen belegt ist. Das Stephansstift aus Hannover hat es auf drei Jahre gemietet und ist Betreiber. Dieses Gebäude ist mit Hotelstandard gebaut – je Zimmer auch eine Dusche – und soll danach in den Seminarbetrieb des Jugend- und Gästehauses übergehen.

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Ein schöner Tag für Matthias Nack (von links) und Regionspräsident Hauke Jagau: Das Jugendgästehaus steht wieder offen.

Quelle: Kallenbach
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