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Jugendliche bleiben langfristig

Gailhof Jugendliche bleiben langfristig

Auf dem Gelände des regionseigenen Jugend-, Seminar- und Gästehauses in Gailhof werden demnächst Modulbauten für Wohngruppen errichtet. Darin sollen weitere 18 jugendliche Flüchtlinge (unbegleitete Jugendliche) langfristig einen Wohnplatz finden.

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ARCHIV - Im Kinder- und Jugendhilfezentrum der Heimstiftung Karlsruhe (Baden-Württemberg) gehen am 10.11.2015 unbegleitete minderjährige ausländische Flüchtlinge einen Flur entlang. Foto: Uli Deck/dpa (zu dpa «Gabriel setzt bei Flüchtlingskindern auf Einzelfalllösungen» vom 09.02.2016) +++(c) dpa - Bildfunk+++

Quelle: Uli Deck

Wedemark. Schon bisher wird das Seminarhaus übergangsweise als stationäre Jugendhilfeeinrichtung genutzt, in der momentan circa 50 unbegleitete Jugendliche untergebracht sind. Die Anschlussmaßnahme des langfristigen Wohnens soll nach Auskunft von Regionssprecherin Sonja Wendt, von einem freien Träger der Jugendhilfe betreut werden. Den Beschluss, die Unterbringung der jugendlichen Geflüchteten mithilfe der Modulbauten zu realisieren, hatte die Regionsversammlung getroffen.

Bei der Gemeinde Wedemark liegt zunächst der Part, den Bauantrag zu prüfen und die Genehmigung zu geben. „Das werden wir schnellst möglich erledigen“, versichert Gemeindesprecher Hinrich Burmeister. Nach bisherigen Informationen betreffe der geplante Bau nur das Grundstück des Gästehauses. Der Bau selbst und die Kosten seien Sache der Region Hannover, ebenso die Sicherheit in der Anlage. Dazu werde die Region alles Erforderliche mit Polizei und Feuerwehr abstimmen, sagt Burmeister.

Zum zweiten ist die Kommune mit der Schul- und Betreuungspflicht für die minderjährigen Flüchtlinge in der Verantwortung. „Einzelheiten werden zwischen Gemeinde und Region ausgehandelt“, bestätigt Burmeister.

In die Betreuung der jungen Geflüchteten auf dem Gästehausgelände ist auch das bisherige Team Jugendarbeit der Region eingebunden; die Regionsmitarbeiter werden von zusätzlichen Sozialarbeitern unterstützt. „Die Arbeit ist eine ganz andere. Es ist auch Nacht- und Schichtdienst erforderlich“, verdeutlicht Regionssprecherin Sonja Wendt. Dazu hätten sich außerdem weitere Regionsmitarbeiter freiwillig bereitgefunden.

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