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Wie die Wurst in die Pelle kommt

Brelingen Wie die Wurst in die Pelle kommt

Zehn Kinder haben sich im Rahmen des Julius-Leseclubs in der Fleischerei Backhaus in Brelingen umgesehen - und ihre eigenen Würste hergestellt.

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Unter Anleitung von Backhaus-Mitarbeiter Alexander Felk (Dritter von links) dürfen alle Julius-Club-Mitglieder selbst Därme mit Wurstmasse füllen.

Quelle: Roman Rose

Wedemark. Mit dem Knie den Schalter der Presse drücken, mit den Händen die Wurst ein Stück führen, wenn die Masse aus dem Füllrohr in den Naturdarm drückt - fertig ist die Rohversion der Bratwurst. Dann wird sie noch gebrüht. Das haben am Montag zehn Kinder in der Fleischerei Backhaus in Brelingen erlebt. Jedes durfte selbst seine Fertigkeit an der Wurstmaschine ausprobieren und sah die eigene Arbeit später auf dem Grill wieder. Rund 2000 Stück produziert der Zehn-Mitarbeiter-Betrieb pro Woche.

Die Bücherfreunde waren im Zuge des Leseförderprogramms Julius-Club (Jugend liest und schreibt) bei Fleischermeister Ralf Backhaus zu Gast. Er erläuterte ihnen die Fertigungsschritte vom halben Schwein bis zur fertigen Wurst. Auf Anfrage lässt er sich auch von anderen Gruppen über die Schulter schauen.

Bei den wöchentlichen Treffen des Julius-Clubs gehe es nicht immer nur um Bücher, sagte Bibliotheksmitarbeiterin Melanie Röver. Sie betreut die Club-Kinder zusammen mit Kollegin Ursula Thammenhein. Rund 150 Kinder haben sich in diesem Jahr für den Club angemeldet.

Der Nachwuchs selbst legt den Schwerpunkt indes klar auf Bücher. „Neue Bücher lesen“ werde in den Fragebögen nach jeder Aktion am häufigsten als wichtigstes Ziel angekreuzt, berichtet Thammenhein. Wer nachweisen kann, dass er über den Sommer eine bestimmte Zahl Bücher gelesen hat, bekommt am Ende ein Lesediplom. Es wird von den Schulen anerkannt und findet sich sogar im Zeugnis wieder. Die Abschlussfeier ist für den 11. September im Bürgerhaus geplant. Bevor es so weit ist, steht aber noch einiges auf dem Programm: Nächste Woche zum Beispiel Monster-Zeichnen.

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