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Junge Naturschützer graben ihre eigenen Kartoffeln aus

Hellendorf Junge Naturschützer graben ihre eigenen Kartoffeln aus

Wo liegen sie noch mal? Etwa 30 Kinder aus der Naturschutzjugend (Naju) Wedemark samt Geschwistern standen am Freitag vor den Reihen im Ackerboden, in die sie Ende April die buntesten Sorten Kartoffeln gesät hatten.

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Mareike (12, von links) aus Gailhof und Hanna (11) aus Mellendorf holen ihre Kartoffeln aus dem Boden. Die Schwestern Merle (12) und Leni (9) hatten schon eine eigene Kartoffelernte in ihrem Garten in Bissendorf.

Quelle: Ursula Kallenbach

Wedemark. Zum Ausgraben ihrer Ernte waren die Kinder nun an die Meitzer Straße in Hellendorf gekommen, und Landwirt Stephan Schönhoff gab Rat. „Da, wo Ihr das vertrocknete Kartoffelkraut darüber seht, müsst ihr die Hacke oder die Grabegabel ansetzen“, erläuterte er.

Und so kamen die Knollen der alten Sorten Cara rot gestreift, Rosa Tannenzapfen, Arran Victory und Red Fantasy nach einigem Buddeln ans Tageslicht. Manche hatten zu hoch gelegen, und das Sonnenlicht hatte sie schon unter der Erde erwischt. „Vorsicht, ist grüne Farbe auf der Schale, dann enthält die Kartoffel einen Giftstoff“, lernten die Jungen und Mädchen. Diese Knollen sollten sie liegen lassen.

Der landwirtschaftliche Betrieb hatte die Fläche gegenüber seinem Hofladen für das Naju-Projekt gern zur Verfügung gestellt. „Vom Hof habe ich noch die Sorten Sissi, Belana, Linda und Laura dazugegeben“, sagte Schönhoff. „Aber schon beim Pflanzen sind einige durcheinander geraten.“ Ebenfalls auf dem Hellendorfer Ackerstreifen gezogener Zuckermais und Kohlrabi hatten die Kinder schon vor den Sommerferien geerntet.

„Sie haben sich als Thema für dieses Jahr die Landwirtschaft selbst gewählt“, berichtete die Leiterin der Kindergruppe, Eva Krohm. Auch den Betrieb in zwei Bauernhöfen haben sich die jungen Naturschützer schon angesehen.

In Körben sammelten Kinder und Helfer die Ernte ein - eine ordentliche Menge. Einen Teil durfte jedes Kind mit nach Hause nehmen; der Rest wird beim Treffen in zwei Wochen im neu angeschafften Solar-Ofen der Naturschutzjugend gekocht.

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