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Kampf gegen Knöterich steht in Kürze an

Wedemark Kampf gegen Knöterich steht in Kürze an

Mit Chemie wird die Umweltbeauftragte der Gemeinde Wedemark in der nächsten Woche den Kampf gegen den Japanischen Staudenknöterich aufnehmen. Die naturinteressierten Wedemärker sollen es vorher wissen: In Mellendorf beginnt die Aktion der Gemeinde in der nächsten Woche.

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Die Gemeindeverwaltung sagt dem Japanischen Staudenknöterich den Kampf an.

Quelle: Archiv

Wedemark. Es ist der erste Versuch, nun auch gegen diese invasive Pflanze vorzugehen. Schon an vielen Stellen werden nicht heimische Gewächse wie der Riesenbärenklau, auch Herkulesstaude genannt, mit allen aussichtsreichen Methoden zurückgedrängt. Auch das Jakobskreuzkraut macht der Kommune und den Flächeneigentümern seit Jahren zu schaffen – und Arbeit.

Der erste Versuch, den „Fallopia japonica“ chemisch zu bekämpfen, gilt in Mellendorf einem Randbereich einer Hecke. Die Umweltbeauftragte, Ursula Schwertmann, hat dazu eine Ausnahmegenehmigung des Pflanzenschutzamtes in Hannover eingeholt, denn der Einsatz von Pflanzenschutzmitteln ist in Seitenräumen von Wegen und Hecken verboten.

Am Rand dieser Hecke am Nordrand von Mellendorf hat sich der Knöterich in den vergangenen Jahren auf einer Fläche von 20 bis 30 Quadratmetern ausbreiten können. „Mechanisch ist es nur durch regelmäßiges Mähen möglich, ihn zu schwächen. Er überwuchert alle anderen Pflanzen und ist wegen seiner metertiefen Wurzeln nur schwer zu bekämpfen“, verdeutlicht Schwertmann. Um zu verhindern, dass der Knöterich weiter in die Hecke einwandert, und um diese wieder ergänzen zu können, bleibe nur die chemische Behandlung des Bereiches. Auch das Pflanzenschutzamt habe diese chemische Bekämpfung empfohlen, da es nicht möglich sei, die Pflanze mechanisch vollständig zu entfernen.

Das Ende der Brut- und Setzzeit am 15. Juli wurde noch abgewartet; nun wird die beauftragte Firma die Pflanzen einsprühen und diese Behandlung bei Bedarf noch einmal wiederholen. „Erst wenn klar ist, dass die Bekämpfung erfolgreich war, wird die Fläche mit Sträuchern wieder bepflanzt“, betont die Umweltbeauftragte.

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