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Grüne: Keine Nachforderungen zur Moorgeest

Wedemark Grüne: Keine Nachforderungen zur Moorgeest

Die Wedemärker Grünen weisen Kritik von FDP-Landeschef Stefan Birkner und FDP-Ratsherr Erik van der Vorm zurück, sie würden den Kompromiss zum Life+-Projekt Hannoversche Moorgeest infrage stellen. Grünen-Ratsfraktionschef Wilhelm Lucka: „Der Angriff ist reine Stimmungsmache."

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Wehrt sich gegen Kritik der FDP: Wedemarks Grünen-Fraktionschef Wilhelm Lucka.

Quelle: privat

Wedemark. Birkner und van der Vorm hatten Äußerungen Luckas kritisiert, der die Randbereiche der Moore in ihrer ökologischen Qualität im Rahmen von Bebauungsplänen gesichert wissen will – wenn schon keine Pufferzonen ausgewiesen werden könnten. Solche Wiesenrandbereiche als Gürtel waren seinerzeit von den Landwirten abgelehnt und das Kerngebiet des Projektes als Kompromiss um 700 Hektar verkleinert worden. Diesen Kompromiss begrüßten die Wedemärker Grünen ausdrücklich, betont Lucka.

Es gehe in keiner Weise darum, jetzt nachträglich Pufferzonen einzufordern. "Aber bei anstehenden Planungen können im Rahmen der Bauleitplanung konkrete ökologische Verschlechterungen, etwa durch Baugebiete oder Bauvorhaben rund um die Moore, vermieden werden", stellt er fest.

Lucka ist es zudem wichtig, dass künftig auch die Verbindung der Moore zu anderen Landschaftsteilen in der Wedemark und darüber hinaus ein besonderes Augenmerk erhält. „Tiere und Pflanzen müssen ‚Wanderwege’ haben", sagt er. Das vorhandene Landschaftsschutzgebiet H12 Wietzetal bilde eine dieser Achsen. Es habe ein besonders wertvolles Kerngebiet entlang der feuchten Niederung des Johannisgrabens von der Qualität eines Naturschutzgebietes, und daran angrenzende landwirtschaftliche Flächen hin zur Schlager Chaussee. "Die Erhaltung des Schutzgebietes in seinen jetzigen Grenzen ist ein gutes Beispiel für die Möglichkeiten einer Bauleitplanung, die ich meine. Indem Herr van der Vorm dieses Gebiet infrage stellt, ignoriert er diese Zusammenhänge", sagt Lucka.

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