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Kronjuwelen 75 Jahre nach der Konfirmation

Brelingen Kronjuwelen 75 Jahre nach der Konfirmation

Jubilare haben im Sonntaggottesdienst in der Brelinger Kirche im Mittelpunkt gestanden. Gefeiert wurden die Konfirmationsjubiläen mit Konfirmanden, die vor 25 Jahren und 50 Jahren aber auch vor 60 sowie 70 und sogar 75 Jahren konfirmiert wurden.

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Pastorin Debora Becker mit den Jubiläums-Konfirmandinnen Gisela Martens, (vor 70 Jahren, von links) Mary Giesemann (vor 75 J.) und Helga Meinheit (vor 70 J.).

Quelle: privat

Wedemark. Von "Silber" (vor 25 Jahren) bis "Kronjuwelen" (vor 75 Jahren) reichten die Bezeichnungen in den Urkunden, die Pastorin Debora Becker und die Kirchenvorstandsvorsitzende Marion Bernstorf den Konfirmationsjubilaren nach der Einsegnung vor dem Altar überreichten. Die Pastorin hatte den Psalm 23 „Der Herr ist mein Hirte; mir wird nichts mangeln“ in den Mittelpunkt ihrer Predigt gerückt. Becker zog Vergleiche zum Salz, einst "weißes Gold" genannt. Salz habe heute an Wertigkeit verloren, sei aber lebensnotwendig und stehe auch für Tränen und Trauer.

Bernstorf beglückwünschte im Namen des Kirchenvorstandes alle Jubiläumskonfirmanden zu diesen besonderen Jubiläen. Sie wies darauf hin, unter welchen unterschiedlichen Bedingungen die damaligen Jugendlichen konfirmiert wurden. Vor 25 Jahren in allgemeinem Wohlstand, vor 75 Jahren mitten im Zweiten Weltkrieg. Kronjuwelenkonfirmandin Mary Giesemann hatte sich im Gespräch mit Bernstorf erinnert, dass der Stoff für das Konfirmationskleid 1942 nur auf Bezugsschein zu bekommen war.

Konfirmation war damals der Schritt in das Leben der Erwachsenen, der Beginn einer Berufsausbildung. Für viele der jungen Männer folgte schon bald nach der Konfirmation der Militärdienst, und viele kehrten aus dem Krieg nicht mehr zurück. Für die Goldenen und Diamantenen Konfirmanden war die Zeit mit Pastor Gerhard Oehlschläger prägend, erzählten sie und erinnerten sich, dass sie mit dem Fahrrad aus den Nachbardörfern bei jedem Wetter zum Konfirmandenunterricht nach Brelingen radeln mussten.

„Kirche hat sich verändert, die Zeit hat sich verändert und das ist schön“, sagte Bernstorf und verwies auf die vielfältigen Aktivitäten in der Kirchengemeinde und in der Kirche. Im Anschluss an den Gottesdienst lud der Kirchenvorstand alle Jubilare zu einem Sektempfang im Gemeindehaus ein, bei dem noch viel und lange über damals und heute gesprochen wurde.

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