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Richtkranz über der Pharma-Tochter

Wedemark Richtkranz über der Pharma-Tochter

Der Rohbau in Bissendorf soll schon in den nächsten Wochen geschlossen werden, die Arbeiten liegen im Zeitplan. Gestern zeigten sich Unternehmen und Gemeinde Wedemark einhellig froh über den zügigen Fortschritt und die gegenseitige Verlässlichkeit. Im ersten Quartal 2018 soll der Betrieb starten.

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Noch alles Rohbau hier: Kirsch-Pharma feiert im Bissendorfer Gewerbegebiet Richtfest für den neuen Firmensitz.

Quelle: Kallenbach

Bissendorf. Wo am Freitag Gäste, Bauarbeiter und Belegschaft in einem Zelt den Richtschmaus genossen, wird Ende 2017 das vorgelagerte Bürogebäude fertiggestellt sein. In der Produktionshalle am Langen Acker 34 – 38 soll mit der Installation des pharmazeutischen Maschinenparks noch in diesem Jahr begonnen werden. Im ersten Schritt sollen Mineralsalzmischungen, die im Mutterwerk in Salzgitter produziert werden, in Bissendorf verpackt und vertrieben werden. Die Lagerkapazität liegt bei 100 Tonnen Ware. 20 neue Arbeitsplätze sind in der ersten Ausbaustufe vorgesehen.

Gestern am Rohbau auf dem 32.000 Quadratmeter großen Gelände ging es noch um andere Tonnen. „Es werden rund 11 Tonnen Stahl verbaut und 124 Kubikmeter Beton“, berichtete Geschäftsführer Carsten Hempel, der mit diesem Tag auch zum beteiligten Partner avancierte. Firmeninhaber und Gründer Heinz-Jürgen Kirsch schrieb ihm großen Verdienst an diesem Vorhaben zu. Im Februar war nach etwas mehr als einjähriger Planungsphase mit den Bauarbeiten an diesem Standort begonnen worden.

Die Belegschaft aus Salzgitter war eigens mit dem Bus angereist. Dass dies nicht nur willkommener Hintergrund für die Richtfestszene war, machte der Firmenchef sehr deutlich. „Was wir hier bauen, ist von verdientem Geld“, betonte Kirsch. „Das hat die Firma verdient, alle, alle haben dafür gearbeitet. Dank an alle, die es erwirtschaftet haben.“ Vorausgeschickt hatte er die Geschichte des Vorhabens. 2001 hatte er das Grundstück erworben, doch in mehreren Mehrjahresschritten bis 2015 fehlte immer wieder das Kapital. Die Ansparungen reichten nicht, um mit dem Bau zu beginnen. Auch die Gemeinde Wedemark und seinerzeit der Wirtschaftsförderer Carsten Niemann hätten einen langen Atem bewiesen, bis es 2015 konkreter wurde, rekapitulierte Kirsch.

„Fragen Sie mich nicht, was die ganze Geschichte gekostet hat. Es ändert sich täglich“, ließ er die Gäste wissen. Mit rund 20 Millionen Euro war jedoch die Investition im Vorfeld des Vorhabens beziffert worden.

Ein ambitioniertes Vorhaben, wie Bürgermeister Helge Zychlinski hervorhob. Hochqualifizierte Arbeitsplätze würden geschaffen, und die Produkte seien geeignet, in der Welt Leben zu retten. Er freue sich, dass er es mit einem verlässlichen Partner zu tun habe. „Das ist ein Wert, der nicht mehr gänzlich üblich ist“, unterstrich Zychlinski.

Für die Ansiedlung musste am Ende der Straße Langer Acker der angelegte Wendehammer zurückgebaut werden. „Wir haben es in kurzer Zeit geschafft, so weit zu kommen“, lobte Hempel. „Die Gemeinde hat uns sehr konstruktiv unterstützt.“

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Bürgermeister Helge Zychlinski (von links), Geschäftsführer Carsten Hempel und Inhaber Heinz-Jürgen Kirsch heben die gute Zusammenarbeit hervor.

Quelle: Kallenbach
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