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Kita hat jetzt viel mehr Platz

Mellendorf Kita hat jetzt viel mehr Platz

Der Verein der Kinderfreunde hat jetzt deutlich mehr Platz für seine Kita im Gebäude der Berthold-Otto-Schule (BOS). Die Fläche wächst von rund 200 auf gut 500 Quadratmeter.

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Rackern für die Wederacker: Bei der symbolischen Schlüsselübergabe mit Tim Arndt-Sinner von den Kinderfreunden (von links) sowie Helge Zychlinski, Anna Emde, Susanne Bischoff, Esther Bänsch und Konstanze Beckedorf aus dem Rathaus herrscht noch Umzugsatmosphäre.

Quelle: Roman Rose

Wedemark. Die beiden Kindergartengruppen können so von 19 auf 25 Kinder aufgestockt werden. Neu ist eine Krippe für bis zu 15 Kinder.

Seit 18 Monaten waren zwei Kindergartengruppen provisorisch im Erdgeschoss untergebracht. Nun haben die Kinderfreunde im ersten Stockwerk neue und größere Räume bezogen. Am Dienstag übergab die Gemeinde offiziell die Schlüssel, während zahlreiche Helfer noch zahllose Kartons und Möbel von unten nach oben schleppten.

Spontane Hilfe kam von einer Klasse der BOS - die Kinder packten mit großem Einsatz mit an. Ein Schild mit dem Kita-Namen Wederacker stand auch schon da. Bürgermeister Helge Zychlinski dankte dem Vorsitzenden der Kinderfreunde, Tim Arndt-Sinner, für die gute Zusammenarbeit bei Planung und Umsetzung. Das Vorhaben sei voll im Zeitrahmen geblieben.

Sogar unterschritten worden sei der Kostenrahmen. Statt geplanter 700.000 Euro für Umbauten habe die Gemeinde nur 500.000 Euro ausgeben müssen, erläuterte Planerin Susanne Bischoff. Ein geplanter zweiter Fahrstuhl wurde doch nicht gebraucht. Die rechtliche Vorgabe, BOS und Kita unabhängig voneinander barrierefrei zu betreiben, habe mit der Neusortierung von Türen erreicht werden können. So habe die Gemeinde dank der Einsparung Arbeiten vorziehen können, die erst für Folgejahre geplant waren.

Da die Berthold-Otto-Schule in drei Jahren auslaufen soll, werde das Gebäude perspektivisch ein Mehrgenerationenhaus, sagte Zychlinski. Viele Wedemärker Gruppen sollen in dem Siebzigerjahrebau unterkommen - eine Nutzung als Flüchtlingsunterkunft schloss er aus. Für 2018 sei schon der Anbau eines Mehrzweckraumes geplant.

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