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Zwei Tote – Kleinflugzeug in der Wedemark abgestürzt

Gegen Hochspannungsmast gekracht Zwei Tote – Kleinflugzeug in der Wedemark abgestürzt

In Wedemark-Elze ist am Mittwoch ein Ultraleichtflugzeug abgestürzt. Es kollidierte kurz nach 18 Uhr mit einem Hochspannungsleitung. Dabei kamen zwei Männer ums Leben. Sie waren 50 und 74 Jahre alt, eine endgültige Identifizierung steht aber noch aus.

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Noch wichtige Fragen offen zum Absturz in Elze

Am Tag nach dem Absturz untersuchen Experten das Flugzeugwrack.

Quelle: Christian Elsner

Elze. Beim Absturz eines Ultraleichtfliegers bei Hannover sind zwei Menschen getötet worden. Bei den Toten handelt es sich wahrscheinlich um zwei 50 und 74 Jahre alte Männer, teilte die Polizei am Donnerstag mit.

In der Wedemark ist ein Ultraleichtflugzeug abgestürzt. Zwei Menschen sind ums Leben gekommen.

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Das Ultraleichtflugzeug vom Typ Next-Aircraft MD 3 Rider MK2 sei zwischen zwei Masten am Rande der Ortschaft Wedemark-Elze in der Region Hannover in die Hochspannungsleitung geflogen und auf ein Feld gekracht. Es handelte sich um eine 110-Kilovolt-Leitung. Infolge des Absturzes fiel im Ortsteil Bissendorf für wenige Sekunden der Strom aus.

Warum das Flugzeug so niedrig geflogen ist, kann aktuell nur spekuliert werden. Die Absturzstelle liegt in der Feldmark, nahe der Wasserwerkstraße, westlich der A7. Nach Polizeiinformationen war das Flugzeug vom Flughafen Hannover-Langenhagen gestartet. Wohin die Maschine unterwegs war, ist noch nicht klar.

Wie ein Polizeisprecher Philipp Hasse am Einsatzort mitteilte, alarmierten zwei Zeugen die Einsatzkräfte. Sie hatten einen lauten Knall gehört und sahen dann ein brennendes Flugzeug zu Boden stürzen. Die Feuerwehr löschte den Brand mit Schaum. 

Nicht der erste tödliche Unfall

Polizei und Ermittler der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung Braunschweig waren am Donnerstagmorgen vor Ort, um den Absturz zu untersuchen. Der Unglücksort musste Mittwochabend aus Sicherheitsgründen abgesperrt werden, da aufgrund der erhitzten Treibgaspatronen der Fallschirme Explosionsgefahr bestand. Die Trümmerteile wurden abgedeckt. Die Leichen konnten erst nach Einbruch der Dunkelheit geborgen werden.

Abstürze mit Ultraleichflugzeugen sind keine Seltenheit. Immer wieder sterben Menschen bei Unfällen mit den Fluggeräten. Im Februar war ein Pilot in Melle (Landkreis Osnabrück) gegen eine Windkraftanlage geflogen und abgestürzt.  Er kam bei dem Unfall ums Leben. Im Februar 2016 starbei zwei Menschen bei einem Absturz nahe Hildesheim.

Chronik von Abstürzen

Bei Abstürzen von Kleinflugzeugen kommen immer wieder Menschen ums Leben. Manchmal gehen die Unglücke aber auch glimpflich aus. Einige Unfälle aus der letzten Zeit:

Februar 2017 : In der Nähe von Melle bei Osnabrück prallt ein einmotoriges Flugzeug gegen einen Windradmast. Der 40-jährige Pilot stirbt.

September 2016 : Beim Absturz eines Ultraleichtflugzeuges in der Nähe von Northeim in Südniedersachsen kommt ein 69-Jähriger aus Göttingen ums Leben, später stirbt auch der zweite Flugzeug-Insasse.

Juni 2016 : Bei einem Landeanflug im Harz verunglückt ein Pilot aus Wolfsburg mit seinem Ultraleichtflugzeug. Er bleibt unverletzt. Ursache für den Unfall soll ein Strömungsabriss gewesen sein.

Mai 2016 : Auch Glimpflich davon kommt ein Pilot beim Absturz eines Ultraleichtflugzeug in Bad Gandersheim. Er wird nicht verletzt.

Februar 2016 : Beim Absturz eines Ultraleichtflugzeuges bei Söhlde in Niedersachsen sterben zwei Männer. Der Flieger stürzt 150 Meter von einem Sportplatz entfernt auf ein freies Feld.

September 2015 : Nach einem Zusammenstoß mit einem anderen Kleinflugzeug verunglückt ein Sportflugzeug in Sandstedt bei Cuxhaven. Drei Menschen sterben.

lni

dpa/rr/ewo/man

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