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Kochgruppe serviert mit Lust und Liebe

Brelingen Kochgruppe serviert mit Lust und Liebe

Elf Männer aus der Wedemark kochen seit 2008 regelmäßig gemeinsam. Nun haben sie für ihre Gäste in der Brelinger Mitte aufgetischt. Es gab 40 Kilogramm Nudeln und 40 Liter Soße.

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Die Einladung zum Essen in der Brelinger Mitte nehmen viele Gäste gern an.

Quelle: Hartung

Wedemark. Es war damals nur eine Idee. Fünf Wedemärker Freunde trafen sich zu einem Kochabend in der Brelinger Mitte. „Danach haben wir festgestellt, dass wir das ruhig mal öfter machen können“, erinnert sich Holger Dybek, den in der Gruppe alle nur „Eddi“ nennen, an das Jahr 2008. Kurz darauf gründete sich die Männerkochgruppe der Brelinger Mitte, schnell wuchs die Mitgliederzahl an und liegt mittlerweile bei elf. Und mehr als nur das: Viermal pro Jahr treffen sie sich zum gemeinsamen Kochen im Brelinger Ortszentrum, ein Mal davon jedoch als echtes Event.

Zu bestimmten Themenabenden laden sie alle Wedemärker ein, kostenlos in der Brelinger Mitte zu essen - zubereitet in der Küche von den Männern, zwei Mitglieder der Gruppe sind sogar hauptberuflich als Köche tätig. Zuletzt nahmen mehr als 100 Gäste die Einladung zum Essen unter dem Motto „Liebe geht durch den Magen“ dankend an. „Wir machen in jedem Jahr ein anderes Motto. Und weil Italien die Wurzel der guten Küche ist, stand diesmal Pasta auf dem Programm“, erläutert Hendrik Bredtmann, der zusammen mit seinen Mitstreitern 40 Kilogramm Nudeln und 40 Liter Soße kochte.

Die 45 bis 62 Jahre alten Männer, bei denen alle Berufsgruppen von Arzt über Angestellter bis Landwirt vertreten sind, treffen sich auch außerhalb ihrer Kochabende für freizeitliche Aktivitäten. Höhepunkt war vor wenigen Jahren eine Reise nach Timmendorfer Strand. „Wir kannten jemanden aus Brelingen, die im Maritim-Hotel in Timmendorf gearbeitet hat. Sie hat uns vermittelt, dass wir dort die Küche benutzen durften“, berichtet Dybek. Einen Abend lang durften sich die Wedemärker dann wie die Chefköche fühlen. „Die Küche gehörte uns ganz allein, wir haben uns ein echtes Fünf-Gänge-Menü gezaubert“, erinnert sich Dybek und lacht.

Von Stephan Hartung

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