Volltextsuche über das Angebot:

2 ° / -6 ° wolkig

Navigation:
Konstanze Beckedorf verabschiedet sich

Wedemark Konstanze Beckedorf verabschiedet sich

Am Dienstag hat Konstanze Beckedorf ihren Dienst als Dezernentin im hannoverschen Rathaus angetreten. Am Montagabend hat sie im Rat der Gemeinde Wedemark ihre Schlüssel für das Rathaus in Mellendorf abgegeben.

Voriger Artikel
Günstige Lebensmittel für Bedürftige
Nächster Artikel
Dieb stiehlt Seniorin die Handtasche

Helge Zychlinski muss Konstanze Beckedorf förmlich entlassen.

Wedemark. Die Stelle der Ersten Gemeinderätin in der Wedemark ist nun vakant. Rückblick und Ausblick - emotional und wertschätzend - bestimmten die Sitzung am Montag.

Die offizielle ordentliche Verabschiedung werde es im Sommer geben, kündigte Bürgermeister Helge Zychlinski am Montag an - dies sei jetzt nur die förmliche Entlassung aus den Diensten der Gemeinde. Beckedorf erhielt eine Urkunde und vor allem die Anerkennung für fast zehn Arbeitsjahre in der Wedemark. Seit 2006 war sie dort tätig, damit ist sie die dienstälteste Gemeinderätin. Entscheidend geprägt habe sie die Gemeinde, sie habe den Ausbau von Krippen und Horten und die Qualifizierung des Personals vorangetrieben wie auch die Einführung der Integrierten Gesamtschule Wedemark, betonte der Bürgermeister. Den Fachbereich Gebäudemanagement habe sie in der Verwaltung aufgebaut. „Immobilien und Vermögen der Gemeinde wurden erhalten“, verdeutlichte Zychlinski. Sie habe Verantwortung übernommen und für ganz viele Bereiche „gekämpft, wie eine Löwin“, er danke ihr für neun „fantastische Jahre“, die bleibende Spuren hinterlassen.

Auch ein besonderes Engagement für Flüchtlinge schrieb der Ratsvorsitzende Heiner Peterburs der scheidenden Gemeinderätin zu. Sie habe es verstanden, eine große Anzahl Akteure und ehrenamtliche Helfer dafür auf sensible Weise zu gewinnen. Vertrauensvolle und konstruktive Zusammenarbeit - dafür Dank von SPD und Grünen. Die CDU-Fraktion richtete den Blick nach hinten und nach vorn - das Verhältnis zu Beckedorf, die das CDU-Parteibuch aufgegeben hatte, war im Tagesgeschäft neutral, wie Fraktionschef Rudi Ringe es kürzlich beschrieb. Auch er dankte Beckedorf. Ringe äußerte die Hoffnung, dass nach den Kommunalwahlen im Herbst im Rat andere Mehrheiten bestimmen würden. Deshalb fordere die CDU die Wiederbesetzung der Stelle erst nach den Wahlen. Damit setzte sie sich gegen SPD und Grüne ab, die ihre Stimmen für eine schnellstmögliche Nachfolge gaben, wie sie auch Zychlinski dringend vorschlug. „Qualität vor Parteizugehörigkeit“, forderte der Bürgermeister. Es werde für ihn keine Rolle spielen bei der Neubesetzung - „es ist mir egal“.

„Ich hatte das große Glück, die Gemeinde mit gestalten zu können. Ich habe einen riesengroßen Schatz sammeln dürfen“, summierte Beckedorf. Das Rathaus, die Gemeinde und die Menschen hätten sich in dieser Zeit ganz wesentlich verändert.

von Ursula Kallenbach

Es soll wieder eine Frau sein

Eine Frau solle es werden, bei gleicher Qualifikation, auf der Stelle des Ersten Gemeinderats – darin immerhin zeigten sich die Fraktionen im Gemeinderat und der Bürgermeister einig. Es ist eine herausgehobene Position im Gefüge der Verwaltung. Auch die Stabsstelle Migration ist ihr zugeordnet. Als Ziel der Wiederbesetzung nennt Bürgermeister Helge Zychlinski den 1. Juni. Dies kann nach dem Ratsbeschluss zur Ausschreibung erreicht werden. Würden die Kommunalwahlen im September abgewartet dafür, könnte eine Wiederbesetzung erst in einem Jahr erfolgen, rechnete der SPD-Fraktionsvorsitzende Jürgen Benk vor. Ausgeschrieben wird die Stelle nun, so der Bürgermeister, noch in dieser Woche, und zwar bundesweit. „Die Ausschreibungsfrist soll Ende März enden, damit ich die Wahl im April vorbereiten kann“, sagte Zychlinski.

 

Giesecke folgt auf Schönhoff

Konstanze Giesecke ist als neue Ratsfrau verpflichtet worden: Sie folgt in der CDU-Fraktion auf Martin Schönhoff, der die Mitgliedschaft in der CDU aufgekündigt und sein Ratsmandat zurückgegeben hatte. Bürgermeister Helge Zychlinski wies Giesecke – Neuzugang im Rat „aus der U-40-Generation“ – in ihre Verpflichtungen ein. Sie arbeitet künftig auch im Umweltausschuss mit.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Nachrichten
doc6sixu68nzkh1ei2oqj15
Heißausbildung über viele kalte Stunden

Fotostrecke Wedemark: Heißausbildung über viele kalte Stunden