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Krippe zieht in den Herbstferien um

Elze Krippe zieht in den Herbstferien um

In den Herbstferien wird für zwölf Krippenkinder in Elze ein Provisorium enden. Sie ziehen aus den Containern in neue Räume um. Der Anbau an die Tagesstätte der Gemeinde wird fristgerecht fertig.

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Architekt Carsten Krüger (von links) erläutert Bürgermeister Helge Zychlinski, Teamleiterin Susanne Bischoff aus der Gemeindeverwaltung, Krippenleiterin Kathy Pfeiffer und Ortsbürgermeister Jürgen Benk (SPD) den Baufortschritt beim Anbau.

Quelle: Roman Rose

Wedemark. Im April war Baubeginn, in der zweiten Oktoberhälfte werde der Anbau fertig, berichtete Architekt Carsten Krüger. Die Koordination der Handwerker habe sehr gut geklappt, bestätigte Susanne Bischoff, Teamleiterin Hochbau im Rathaus. Rund 440 000 Euro zahlt die Gemeinde nach ihren Worten für den Anbau einschließlich Außenanlagen. Die Kosten lägen drei bis fünf Prozent unter den Schätzungen. 485.000 Euro waren in den Haushalt eingestellt worden.

Der Anbau bietet Platz für 15 Krippenkinder. Für sie stehen auf insgesamt 162 Quadratmetern ein Gruppenraum, ein Schlafraum, ein großer Flur mit Garderobe und ein Bad mit Toiletten zur Verfügung. Daneben gibt es ein Büro und einen Putzmittelraum.

Äußerlich ähnelt der Anbau dem Altbau, der vor rund 20 Jahren errichtet wurde, sehr. „Ich bin begeistert, dass man eigentlich gar nicht sieht, dass es ein Anbau ist“, sagte Bürgermeister Helge Zychlinksi am Dienstag bei einem Ortstermin. Klinker, das Blau der Fensterrahmen, die Dachziegel - alles sehe so aus wie beim Altgebäude.

Zur Freude von Krippenleiterin Kathy Pfeiffer sorgt eine Fußbodenheizung für die richtigen Temperaturen. Aus bodentiefen Fenstern können die Ein- bis Dreijährigen nach draußen schauen. Für die Farbgestaltung der Wände hat Pfeiffer einen dezenten Cremeton ausgesucht, der am Dienstag allerdings noch nicht zu sehen war. Bunter werde es dann mit Möbeln und der weiteren Ausstattung, sagte sie. Ein Zaun wird noch das Spielgelände der Krippenkinder von dem der Kindergartenkinder trennen.

Für den Anbau war seinerzeit der Festplatz verlegt worden. Damit seien aber nun alle zufrieden, betonte Ortsbürgermeister Jürgen Benk (SPD).

Insgesamt werden 115 Kinder in fünf Gruppen in der Einrichtung in Elze betreut - vier Kindergartengruppen und eine Krippengruppe. Weitere Betreuungsplätze in Ort gibt es in der Zwergenburg. In freier Trägerschaft werden dort weitere 50 Kindergartenkinder in zwei Gruppen und 15 Krippenkinder betreut. Zusätzlich existiert dort eine Hortgruppe mit 20 Plätzen.

Die Betreuungsquote in der Gemeinde liegt nach Zychlinskis Worten im Krippenbereich bei 70 Prozent, im Kindergartenbereich bei über 90 Prozent.

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