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Monika Dittrich zeigt Moor-Landschaften

Wedemark Monika Dittrich zeigt Moor-Landschaften

Weil die Künstlerin Monika Dittrich das Moor liebt, wählt sie es bei ihren Werken oft als Motiv. Passend zu ihrem Titel "Moor-Landschaften" stellt die studierte Architektin 27 Bilder aus. Und wo? Passender könnte der Ort nicht sein: Im Resser Moor-Informationszentrum (MOORiZ).

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Renate Kolb (links) und Monika Dittrich zeigen das Bild "Wasserlandschaft".

Quelle: Jarolim-Vormeier

Resse. "Das ist Liebe auf den ersten Blick", mit diesem Satz beginnt Renate Kolb, stellbertretende Vorsitzende und Sprecherin des Vereins Bürger für Resse, ihre Begrüßungsrede im Mooriz. "Das ist nun unser Star", sagt sie weiter. Denn: Der Verein sei oft im Resser Moor und könne nun die thematisch passenden Bilder im Mooriz betrachten. Das sei eine regelrechte Symbiose von Realität und kultureller Veranstaltung.  "Mit ihnen haben wir einen echten Diamanten an Land gezogen", lobt Kolb abschließend.

Bei der Vernissage am Sonntag präsentiert Dittrich ihre großformatigen Bilder. Eine Hälfte ihrer Werke sind Aquarelle und die andere Hälfte in Eitempera gemalt. Charakteristisch für ihre Werke sind farbenfrohe Motive. Auch wenn das Moor in der Wirklichkeit eher düster und deprimierend wirkt, wählt die leidenschaftliche Malerin zumeist grelle Töne. "Für mich ist das Moor ein Erholungsraum, wo ich sehr gern hingehe", verrät Dittrich den mehr als 60 Gästen bei der Ausstellungseröffnung. Details unter der Wasseroberfläche wie Gräser, aber auch vertrocknete Bäume, die eher aussehen, als würden sie umgekehrt in der Moorlandschaft stecken, nämlich mit ihren Wurzeln nach oben, sind Blicke, die Dittrich festgehalten hat. Zudem: "Alles was fließt, fasziniert mich", offenbart die 69-Jährige.

Dittrich wurde 1947 in Westfalen geboren und malt seit ihrer Jugend. In Stuttgart und Hannover studierte sie Architektur. Sie lebt seit 1986 in Celle. Bei Professor Wolf Wrisch erwarb sie an der Hochschule in Bremen weitere Grundlagen der Malerei. Seit 1993 unterrichtet sie als Dozentin an verschiedenen Volkshochschulen, derzeit in Soltau und Celle. Dort gibt sie sechs bis zehn Kurse pro Semester in verschiedenen Techniken wie Zeichnung, Acryl, Eitempera und Mixed-Media. Die Künstlerin hat mittlerweile eine treue Anhängerschar, mit der sie auch Malreisen ins Ausland unternimmt. Und viele dieser treuen Fans sind nun zur Vernissage ins Moritz gekommen.

Die Ausstellung ist bis zum 16. Juli zu sehen während der regulären Besuchszeiten des MOORiZ – Mittwoch bis Sonntag von 11 bis 17 Uhr – geöffnet. Der Eintritt ist frei.

Von Katerina jarolim-vormeier

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