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Kunstprojekt soll Identität stiften

Mellendorf Kunstprojekt soll Identität stiften

Von Juli bis Oktober arbeiten 42 Schüler an einem Kunstprojekt auf dem Campus W in Mellendorf mit. Angeleitet werden sie von vier Künstlern aus Hannover. Das Ziel: Ein identitätsstiftendes Werk für alle Wedemärker.

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Christoph Zimmermann (von links), Tobias Kunze, Jonas Wömpner und Daniel Weiss wollen mit Schülern Kunst schaffen.

Quelle: Kallenbach

Mellendorf. Das Jugendkulturprojekt beginnt am Montag, 6. Juli, im Schulzentrum, wenn die hannoverschen Künstler Christoph Zimmermann, Tobias Kunze, Jonas Wömpner und Daniel Weiss das Konzept vorstellen. „Die Künstler geben erste Infos zu den Workshops, wir rechnen mit einem Run auf die Plätze“, erläutert die Kulturbeauftragte der Gemeinde, Angela von Mirbach.

800 Flugblätter sind an den weiterführenden Schulen, in Kinder- und Jugendkunstschule, Musikschule und in der Jugendpflege verteilt worden, um für das Projekt zu werben. Zugelassen werden indes nicht mehr als 42 Teilnehmer, um eine intensive Arbeit zu ermöglichen. Aus den Anmeldungen der Jugendlichen, die auch über die sozialen Netzwerke eingehen können, werden am 9. Juli die Teilnehmer per Losverfahren bestimmt.

Die Gemeinde arbeitet bei dem Projekt mit der Region Hannover und der Stiftung Kulturregion Hannover zusammen. Kooperationspartner sind in der Wedemark auch das Ausbildungszentrum der Bauwirtschaft und das Unternehmen Kreft, beide in Mellendorf.

Die Entstehung des Kunstwerks auf dem Campus W in Mellendorf können die Bürger vor Ort verfolgen. Zunächst wird eine 15 Meter lange Wand gebaut, rechts am Eingang zum Schulgelände werden dafür Fundamente gesetzt. Auf der Wand sollen sich die Schüler dann mit ihrer Street-Art, mit Fotografie und Texten verewigen können. „Was im Oktober als Ergebnis enthüllt wird, wissen wir alle noch nicht“, sagt die Kulturbeauftragte.

Am 22. Juli, im September sowie im Oktober treffen sich die Teilnehmer jeweils donnerstags zu kreativen Workshops, dazwischen sind Wochenaufgaben zu erledigen. „Die Jugendlichen können etwas schaffen, was sie festhalten können“, verspricht Künstler Christoph Zimmermann.

Jedenfalls habe der Weg zu dem Kunstwerk in Gemeinschaftsarbeit nichts von einem starren Lehrplan, aber ganz viel von einer Spielwiese, macht von Mirbach deutlich. „Die Künstler wissen, wie die Sache funktioniert, damit die Jugendlichen das richtige Werkzeug an die Hand bekommen.“ Mit ihren Arbeiten sollen die Jugendlichen im ländlichen Raum auch einen kulturellen Anker setzen, wie es im Konzept heißt, und ihre Bindung an den Heimatort Wedemark stärken.

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