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Endlich spritzt mal wieder der Dreck

Wedemark Endlich spritzt mal wieder der Dreck

Zwei Tage Schlammfußball: Ihrem Motto „Endlich wird’s wieder dreckig“ wurde die Veranstaltung der Landjugend Wedemark in Elze schon kurz nach dem ersten Anpfiff voll gerecht.

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Aktive und Zuschauer haben ihren Spaß beim Schlammfußball der Landjugend.

Quelle: Kallenbach

Wedemark. 20 Erwachsenen-Mannschaften wühlten sich am Sonnabend durch den aufspritzenden Matsch, acht Teams mit Kindern und Jugendlichen hatten ihren Spaß am Sonntag. Für den tiefen, nassen Boden hatte die Ortsfeuerwehr Elze reichlich Wasser in die Spielfelder auf der Wiese einlaufen lassen.

Die Schlammies und die Schlammkicker, Team Wattenlöper, Schlammpackung, Bad Boys und Schlammkinder hatten sich für das Kids-Turnier eingetragen, aber auch der Deutschkurs Meitze wollte es wissen. „Das ist die jüngste Gruppe“, berichtete Janna Backhaus für den Landjugendvorstand. Darin traten viele Flüchtlingskinder aus dem Nachbarort an. Sie alle mussten sich keine Pommes an der Bude kaufen. „Wir organisieren die Verpflegung für sie und betreuen sie auch“, sagte die Sprecherin.

Kein Wunder, dass Ernst Pobloth, ehrenamtlicher Flüchtlingsbetreuer vom Interkulturellen Treff Wedemark, sie am Rande des Spielbetriebs sogleich für den nächsten Runden Tisch Flüchtlinge gewinnen wollte. „So etwas wie hier geht nur auf dem Dorf. Das ist ganz einfache, praktische Integration“, freute er sich.

Seit 2009 veranstaltet die Landjugend ehrenamtlich diesen Heidenspaß für Erwachsene, nun im zweiten Jahr auch den Turniertag für Kinder. Selbstverständlich sicherten am Rande Rettungshelfer – diesmal vom ASB - die sportlichen Rangeleien ab. Gefragt für tröstende Worte, wenn’s wehtat, waren auch die Eltern unter den Zuschauern. „Wir achten mit den Betreuern aber sehr auf faires Spiel“, betonte Backhaus. Nur so konnten auch Jüngere gegen die Größeren antreten. „Die nehmen dann mehr Rücksicht.“

Die Landjugend stellte das Turnier mit insgesamt fast 30 Helfern ehrenamtlich auf die Beine – ein Aushängeschild für ihre Arbeit. Übrig bleibe kein nennenswerter Betrag, auch angesichts des Aufwands, so Backhaus, Kassenwartin der Landjugend Wedemark. „Im Vordergrund steht der Spaß.“ Das gilt ebenso für die „Suit-up-Party“ im November, das zweite große Event im Jahr. Der Landjugend zur Seite stehen jedesmal auch örtliche Betriebe.

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