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Nach 14 Jahren letztes Orgelkonzert in St. Georg

Mellendorf Nach 14 Jahren letztes Orgelkonzert in St. Georg

Nach 14 Jahren geht eine Ära zu Ende: Am Sonntag, 14. Mai, erklingt ab 17 Uhr das letzte Konzert der Reihe "Orgelkonzerte in St. Georg Mellendorf", gestaltet von Susanne Bremsteller und Martin Hofmann. Der Eintritt ist frei, eine Spende ist willkommen.

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Konzertorganist Martin Hoffmann gestaltet das Konzert am 14. Mai gemeinsam mit Susanne Bremsteller.

Quelle: privat

Wedemark. Als im Jahr 2003 die St.-Georgs-Kirchengemeinde das 25-jährige Jubiläum ihrer Schuke-Orgel feierte, war auf Anregung von Professor Ulrich Bremsteller die Idee entstanden, unter dem Titel „Orgelkonzerte in St. Georg Mellendorf“ regelmäßig Konzerte anzubieten. Gesagt, getan: „In den vergangenen 14 Jahren haben diese Konzerte viel Zuspruch und Beifall erfahren“, erzählt Organisator Rolf Barth rückblickend. „Dennoch muss die Veranstaltungsreihe nun leider zum Abschluss kommen, weil gesundheitliche Einschränkungen die erforderliche organisatorische Hintergrundarbeit zu stark beeinträchtigen.“

Zum Abschlusskonzert werden neben Professor Ulrich Bremsteller auch Susanne Bremsteller und Martin Hofmann anwesend sein. „Diese drei Konzertorganisten haben mit ihrem herausragenden Orgelspiel die Konzertreihe ganz wesentlich getragen“, sagt Rolf Barth. Das Programm enthält bekannte Orgelwerke aus Barock und Romantik. Es erklingen unter anderem Werke von Dietrich Buxtehude (Toccata in F) sowie das Konzert a-Moll von Johann Sebastian Bach. Außerdem kommen die einfühlsame „Vaterunser-Sonate“ von Felix Mendelssohn Bartholdy und das virtuose „Carillon de Westminster“ von Louis Vierne zu Gehör. „Wir können uns auf ein besonders festliches und fröhliches Orgelkonzert freuen“, verspricht Rolf Barth. Im Anschluss lädt der Kirchenvorstand zu einem Glas Wein ins Gemeindehaus ein.

Susanne Bremsteller erhielt ihre musikalische Ausbildung an der Hochschule für Musik und Theater Hannover. Sie ist Preisträgerin des Internationalen Orgelwettbewerbs „Georg Böhm” in Lüneburg. 1979 legte sie ihr Staatsexamen als A-Kirchenmusikerin ab. Bis 1980 folgten weitere Studien in Musiktheorie und Komposition bei Professor Alfred Koerppen in Hannover und ein Lehrauftrag für die Fächer Generalbass, Partiturspiel und Improvisation an der Musikhochschule Hannover.

Seit 1989 ist Bremsteller Organistin an der Christuskirche in Hildesheim. Sowohl als Solistin als auch in verschiedenen Ensembles entfaltet sie eine rege Konzerttätigkeit und wirkte bei zahlreichen Rundfunkproduktionen mit, darunter auch Uraufführungen.

Martin Hofmann studierte an der Hochschule für Musik und Theater in Hannover, an der Akademie für Alte Musik in Bremen und am New England Conservatory of Music in Boston. Er absolvierte 1987 das A-Examen Kirchenmusik und erhielt 1993 das Artist-Diploma. Hofmann war Dozent für Orgelspiel und Improvisation am Institut für Kirchenmusik der Universität Greifswald und Landeskirchlicher Orgelsachverständiger für die Pommersche Evangelische Kirche. Seit März 2009 ist er Organist an der Stabkirche zu Hahnenklee, wo er seit 1998 auch künstlerischer Leiter einer umfangreichen Konzertreihe ist.

1989 gewann Hofmann den internationalen César-Franck-Orgelwettbewerb in Toulouse. Konzerte führten ihn in viele europäische Länder und in die USA; bekannt ist er auch durch Rundfunk- und CD-Aufnahmen.

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