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Mehr Wedemark im VHS-Plan

Mehr Wedemark im VHS-Plan

Liane Kébreau aus Brelingen leitet seit Jahresbeginn mit einer vollen Stelle die VHS-Geschäftsstelle Wedemark. Ihr erstes Ziel: mehr Kurse innerhalb der Wedemark anbieten und feststellen, was gewünscht wird.

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Liane Kébreau, Martin Kurth und Heinz-Günther Zimmermann wollen mehr Angebote innerhalb der Wedemark schaffen.

Quelle: Roman Rose

Wedemark. "Es kann für diesen Job keine bessere Besetzung geben“, sagte VHS-Verbandsgeschäftsführer Martin Kurth anlässlich der Vorstellung von Kébreau. Sie ist in der Wedemark aufgewachsen, wohnt in Brelingen. „Ich werde ein Netzwerk aufbauen und in Abstimmung mit den vorhandenen Aktiven und Initiativen das VHS-Angebot besser auf die Wedemärker Bedürfnisse zuschneiden“, umreißt sie ihre Ziele.

Zu den guten Voraussetzungen dafür gehört, dass sie in der Gemeinde bereits gut vernetzt ist: Sie ist Mitglied im Kulturverein Brelinger Mitte, erfahrene Englischlehrerin bei der VHS und leitet seit acht Jahren den Kreis Miteinander in Toleranz (MiT). Dort schult die VHS Migranten, die dann ihrerseits helfen, neue jugendliche Migranten und deren Familien schneller und leichter zu integrieren.

Nicht zuletzt will sie die VHS-Geschäftsstelle, Am Mühlenberg 15, als offenes Haus pflegen. Wer Wünsche und Anregungen einbringe, sei immer willkommen. „Es wird sich im Laufe der Zeit nach dem Schneeballsystem ergeben, dass das Angebot der Volkshochschule für die Wedemärker wächst“, sagt sie. Kurth legt Wert auf die Feststellung, dass die VHS nicht als Konkurrenz zu Vorhandenem auftreten wolle. Vielmehr suche man die Abstimmung.

Den früheren Vorwurf der Gemeinde, die VHS biete zu wenig in der Wedemark an und sei auch nicht ausreichend präsent, akzeptiert Kurth. Die Unzufriedenheit hatte schon zu einem Prozess geführt, sich von der VHS Hannover-Land abzuwenden und der VHS Langenhagen anzuschließen. Das wurde jedoch gestoppt. In Gesprächen mit der Gemeinde sei ein Wunschzettel erarbeitet worden, der Einsatz einer Geschäftsstellenleiterin eines der Ergebnisse, sagte Kurth. Zudem solle in der Wedemark das klassische VHS-Angebot mit kultureller, gesellschaftlicher und politischer Bildung ausgeweitet werden. Da habe es bisher gefehlt, räumte Kurth ein.

Das Programmheft wird nicht mehr flächendeckend verteilt. Per Post zugesandt erhalten es nur noch die Teilnehmer der vergangenen vier Semester. Zusätzlich liegt es an einer Reihe von Stellen zur Mitnahme aus. Das neue Angebot sowie die Sonderprogramme „Fortbildungsprogramm für Fachkräfte aus dem Elementar- und Krippenbereich sowie Tagespflegepersonen“ und „Flexi - Die Junge Volkshochschule“ finden Interessierte ebenfalls im Internet auf vhs-hannover-land.de.

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