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Planung mit KSG geplatzt

Mellendorf Planung mit KSG geplatzt

Fünf zweigeschossige Kettenhäuser zur Seite der Stargarder Straße, drei Mehrfamilienhäuser und fünf barrierefreie Bungalows zur Südseite: So sah vor Jahren schon einmal eine Planung für das ehemalige Bauhofgelände in Mellendorf aus - zusammen mit der KSG. Nun steht das brachliegende Grundstück erneut zum Verkauf.

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Auch manche Anlieger hätten sich wohl längst eine zügigere Wohnbebauung auf dem ehemaligen Bauhofgelände gewünscht.

Wedemark. Die Kommune hat das 8500 Quadratmeter große Grundstück, das 2013 von den alten Bauamtsgebäuden und Bauhofhallen befreit wurde, aktuell als Wohnbaufläche zur Veräußerung ausgeschrieben. Die damaligen Pläne mit der als Wohnungsbaugesellschaft interessierten KSG (frühere Kreissiedlungsgesellschaft) sind ins Leere gelaufen.

„Wir haben uns nicht auf die Grundbedingungen des Verkaufs einigen können“, stellt Bürgermeister Helge Zychlinski auf Nachfrage fest. Deshalb habe man die Verhandlungen abgebrochen. Es sei zudem so, dass die KSG damit beschäftigt sei, für zahlreiche Kommunen Sammelunterkünfte für Flüchtlinge zu bauen.

Schon im Dezember solle der Gemeinderat nun einen Vergabebeschluss fassen, stellt Zychlinski in Aussicht. Bewerber sollen ihre Unterlagen bis spätestens 7. November in der Bauverwaltung der Gemeinde einreichen. Für den Verkauf macht die Gemeinde Vorgaben, wie sie auch Seniorenbeirat und Behindertenbeirat als wichtige Aspekte für künftiges Wohnen schon lange einfordern. So soll das Areal dort in zentraler Ortslage ein gefächertes Angebot an Wohnungen und Häusern mit differenzierten Qualitäten für unterschiedliche Altersgruppen anbieten.

Bei der Gewichtung der Kriterien sollen Zychlinski zufolge 30 Prozent auf das städtebaulich passende Konzept entfallen. „Zu weiteren 30 Prozent soll das Wohnen mit mehreren Generationen eine Rolle spielen“, verdeutlicht er. Ebenfalls 30 Prozent gelten der Qualität, wie die Wohnanlage barrierefrei für mobilitätseingeschränkte Menschen gestaltet würde. Mit nur 10 Prozent solle bei der Vergabe der Kaufpreis zu Buche schlagen. Dabei ist das Mindestgebot laut Ausschreibung auf mindestens 175 Euro je Quadratmeter festgesetzt. „Wir sind mit Nachdruck dabei, in der Wedemark Wohnungsbau zu entwickeln“, betont der Bürgermeister. „Wir brauchen aber Flächen.“

An allen Standorten mit S-Bahn-Anschluss führe die Gemeinde Grundstücksverhandlungen - in Summe für Flächen von insgesamt 35 000 Quadratmetern.

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