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Benk führt SPD-Fraktion - Lucka bei Grünen

Wedemark Benk führt SPD-Fraktion - Lucka bei Grünen

Mit Jürgen Benk als Sprecher hat sich die Wedemärker SPD-Ratsfraktion nach der Kommunalwahl neu konstituiert. Bei drei Fraktionsmitgliedern haben es die Grünen ohne Wahl unter sich ausgemacht. Ihr Sprecher wird Wilhelm Lucka.

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Die Politik für die Wedemark geht weiter: Die SPD hat ihre neue Fraktion konstituiert.

Quelle: Symbolbild/Rose

Wedemark. Benk wurde einstimmig zum Fraktionssprecher gewählt, wie auch seine Stellvertreter Rebecca Schamber, Jochen Pardey und Walter Zychlinski. Nadine Becker wurde als Fraktionsgeschäftsführerin im Amt bestätigt. Bei den Grünen ist Angela Klingrad Stellvertreterin. Ingemar Becker ist der Dritte in der Grünen-Fraktion.

Nach dem für die Sozialdemokraten enttäuschenden Wahlergebnis hatten sich die Verantwortlichen zu einer ersten Analyse getroffen. Es habe Einigkeit darüber geherrscht, dass Fehler vor den Wahlen mit zu dem negativen Ergebnis beigetragen haben, sagte SPD-Ortsvereins-Pressesprecher Reiner Fischer. Enttäuscht seien die Vorsitzende der SPD Wedemark, Caren Marks, und Benk jedoch darüber, dass trotz der in ihren Augen erfolgreichen Arbeit in den vergangenen zehn Jahren die SPD 11,1 Prozent der Stimmen und damit vier Sitze im Gemeinderat verlor. Auf Vorschlag von Marks und Benk wird die SPD auf einer Klausurtagung ausführlich über das Wahlergebnis und die weitere Arbeit beraten.

Mit dem Wahlergebnis für die Grünen sind Ute Lucka und Horst Menze vom Sprecherteam ebenfalls nicht zufrieden. Man müsse jetzt sorgfältig analysieren. „Das ist keine ganz einfache Aufgabe, denn in 12 von insgesamt 20 Umlandgemeinden liegen die Verluste für die Grünen bei 28 Prozent wie in der Wedemark oder noch darüber. Das lässt darauf schließen, dass sich lokale und überlokale Ursachen überlagern. Das Fukushima-Unglück hatte 2011 einen herausragenden, aber nicht anhaltenden Mobilisierungseffekt. Zudem galt es in der vergangenen Ratsperiode, bei schwierigen Themen vielerorts Interessengegensätze abzuwägen und bisweilen unpopuläre Entscheidungen zu verantworten“, sagen die Sprecher.

Die 42,4 Prozent Befürworter einer Baumschutzsatzung bei der Bürgerumfrage werten die Grünen als Achtungserfolg, auch wenn es nicht für eine Realisierung reicht. Es bleibe die Hoffnung, dass die Diskussionen der letzten Monate zum dauerhaften Schutz der ortsbildprägenden Bäume beigetragen habe.

Um eine Mehrheit im Rat zu bekommen, brauchen die große Parteien Partner. Während die FDP in der Region eine Ampelkoalition ablehnt, will sich der Wedemärker FDP-Ratsherr Erik van der Vorm für den Rat noch nicht festlegen. Nächste Woche werde er Gespräche führen.

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