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Martin Schumacher will für die WWR in den Rat

Resse Martin Schumacher will für die WWR in den Rat

Mit einem Politik-Neuling geht die Wählergemeinschaft Wedemark-Resse (WWR) ins Rennen um Ratsmandate: Martin Schumacher heißt er, ist 36 Jahre alt, Medizin-Controller bei Diakovere in Hannover. "Ich bin offen, kann zuhören und auf Menschen zugehen", sagt er über seine Stärken.

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Martin Schumacher (vorn) steht auf Platz eins der WWR-Ratskandidatenliste. Andreas Ringat (hinten, von links), Dirk Rapke und Kirsten Sierakowski kandidieren ebenfalls. Die weiteren Bewerber Jörg Woldenga und Melanie Engelke waren beim Fototermin verhindert.

Quelle: Roman Rose

Wedemark. Schumacher wohnt seit fünf Jahren in Resse, war bisher parteilos. "Ich muss noch viel lernen und nachlesen, aber hier entsteht mit der WWR gerade etwas Neues. Wir wollen stärker auf die Bürger eingehen. Das wird noch zu wenig gemacht; sie sind es ja, die uns die Stimme geben", sagt er.

Ziele der WWR sind die Ortsräte zu erhalten, Vereine zu unterstützen, die Infrastruktur auszubauen, den Verkehr zu beruhigen, die Dorfentwicklung und die Errichtung eines Radweges nach Wiechendorf und Negenborn.

Obwohl die WWR sich überwiegend als Gegengewicht auf lokaler Ebene sieht, will sie nicht nur in den Ortsrat. "Wir wollen nicht nur empfehlen dürfen, sondern mitentscheiden, deshalb wollen wir einen Vertreter in den Rat entsenden. Ein Sitz ist wohl realistisch", sagt Andreas Ringat. Dass die Arbeit letztlich auf den Schultern des Neulings Schumacher allein landen könnte, sieht die WWR nicht. "Alle anderen arbeiten ihm zu", betont Ringat.

Im Vorfeld will die WWR nicht nur Wähler über sich informieren, sondern auch über das Verfahren der Wahl. Dazu hat sie eine Veranstaltung für Freitag, 26. August, ab 19.30 Uhr im Moorinformationszentrum (Mooriz), Altes Dorf 1b, organisiert. "Wir haben mal probehalber einige Leute gefragt, ob sie mit Stimmenverteilung und Stimmzetteln vertraut sind - es gibt viele, die wussten es nicht", sagt Ringat und betont: "Wir informieren überparteilich."

Außerdem hat sich die WWR entschlossen, keine Wahlplakate zu kleben. Schon jetzt hingen an vielen Laternen Plakate auf "halbmast", seien von den Trägern gerutscht oder beschmiert. Zur Unsitte sei es auch geworden, gleich mehrere an eine Laterne zu hängen. Statt dessen spreche die WWR die Menschen lieber persönlich an, habe gezielt Flyer verteilt und eine Homepage mit allen Details zur Kommunalwahl erstellt.

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