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Besonderes Konzept für Grundschüler in Resse

Resse Besonderes Konzept für Grundschüler in Resse

Mit Schuljahresbeginn 2017 wird die Resser Grundschule offene und teilgebundene Ganztagsschule – ein einzigartiges Modell in der Wedemark. Den jüngsten und den älteren Schüler wie auch den Eltern soll es Schulanforderungen und Familienalltag gut bewältigen helfen.

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„Ganztagsschule“ können die Resser Grundschüler schon im Chor sagen – Schule und Gemeindeverwaltung stehen dahinter.

Quelle: Kallenbach

Wedemark. Das Konzept sieht eine offene Ganztagsschule für die Erst- und Zweitklässler bis 13 Uhr vor – sie können dann nach Hause gehen. Der teilgebundene Part verpflichtet die dritten und vierten Klassen dienstags und donnerstags bis 15 Uhr. An den anderen Wochentagen können sie ebenfalls die offenen Angebote bis 15 Uhr nutzen. Das Hortangebot bleibt kostenpflichtig.

Euphorisch und optimistisch, so Schulleiter Werner Behrens, gehe die Grundschule Resse hinein in das neue Konzept – die Elternwünsche inbegriffen. Der Schulvorstand mit Elternbeteiligung hat das Konzept einstimmig verabschiedet. Eine Elternbefragung vorab und viele Gespräche hatten zu demselben Ergebnis geführt.

Als wagemutig bezeichnete Lehrerin Karen Schiebe das Konzept, an dem sie maßgeblich mitgearbeitet hat. „Es sind dadurch rhythmisierte Unterrichtszeiten mit Projekten, Thementag und Frühstückspausen möglich inklusive Betreuung.“ Hausaufgabenzeiten werden jeweils bis 8.15 Uhr vor den Unterricht gelegt. Es gebe Arbeitsgemeinschaften und Förderunterricht.

Absolut innovativ und einzigartig für die Wedemark nennt Bürgermeister Helge Zychlinski das Konzept der Teilgebundenheit der künftigen Ganztags-Grundschule in Kooperation mit der Kindertagesstätte. Der einstimmige Beschluss des Schulvorstands habe die Verwaltung überzeugt. Man habe in Resse offene Türen eingerannt für das Anliegen Ganztagsschule. In der Wedemark ist dies bisher nur in Bissendorf realisiert. Elze und Hellendorf bereiten sich mit der Elternabfrage darauf vor.

Eine besondere Situation stellt sich in Resse: Direkt neben der Schule arbeiten auch jetzt schon die Kindertagesstätte in der Trägerschaft der Kirche und der Hort im ehemaligen Pfarrhaus mit viel Engagement und offenem Konzept. Kita, Grundschule und Hort werden zusammenarbeiten. Es werde das kleinstmögliche Modell einer teilgebundenen Ganztagsschule darstellen, betonten Schulleiter und Verwaltung. Kindertagesstätte und Grundschule stimmen sich im Alltag der Kinder schon seit Jahren auf einander ein.

Das Mittagessen werde eine Herausforderung darstellen, räumte der Schulleiter ein. Zur Verfügung stehen mehrere Räume – in der Kita, im benachbarten Hort und im Mehrzweckraum der Kirchengemeinde.

Eine verbindliche Abfrage der Verwaltung bei den Eltern zu dieser besonderen Ganztagsschule in Resse gibt es im Frühjahr 2017. Eltern, die das Modell nicht in Anspruch nehmen wollen, können sich an der nächsten Schule im Schulbezirk in Bissendorf anmelden.

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