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Mit dem 60. Gold ist Gottschalk Erster

Mellendorf Mit dem 60. Gold ist Gottschalk Erster

Als Erster in der Region Hannover und als Dritter bundesweit in diesem Jahr ist Karl-Heinz Gottschalk aus Mellendorf am Mittwoch dafür geehrt worden, das er sein 60. goldenes Sportabzeichen abgelegt hat.

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Eine von vielen Ehrungen: Reinhard Rawe (rechts), Direktor des Niedersächsischen Sportbundes, überreicht Karl-Heinz Gottschalk Auszeichnungen und Präsente für außergewöhnliche sportliche Leistungen.

Quelle: Roman Rose

Wedemark. Gottschalk, ein fitter 80-Jähriger, ist gleichzeitig Stützpunktleiter für die Sportabzeichenabnahme in der Wedemark und nicht zuletzt Ehrenvorsitzender des Mellendorfer TV. In den Vereinsräumen übergab ihm für seine besondere sportliche Leistung jetzt ein besonderer Gast Urkunde und Nadel: Reinhard Rawe, Direktor des Landessportbundes Niedersachsen. „Das ist mir eine Ehre, die ich mir nicht nehmen lassen kann“, betonte Rawe. Nur zwölf weitere Menschen im Land hätten in diesem Jahr überhaupt die Chance, ebenfalls ihr 60. goldenes Sportabzeichen zu machen.

Und das hat Gottschalk für sein Gold geleistet (Mindestanforderung in Klammern): 20 Kilometer Radfahren in 53 Minuten (53 Minuten), 8,50 Meter Medizinballweitwurf (8,25 Meter), 200 Meter Fahrradsprint in 21,7 Sekunden (23 Sekunden) und Schleuderballwerfen über 23 Meter (22,50 Meter). Rawe bekannte, dass der Geehrte sein sportliches Vorbild sei. Er selbst habe vor Kurzem sein 35. Sportabzeichen bei ihm abgelegt. Gottschalks persönlicher Einsatz, seine Akribie und sein Engagement, jungen Menschen den Sport nahezubringen, seien beispielhaft. Dass Niedersachsen gemessen an der Bevölkerungszahl bundesweit Spitzenreiter bei den Sportabzeichen sei, sei Menschen wie Gottschalk zu verdanken.

Rawe steckte dem sportlichen alten Herren die goldene Nadel mit der Zahl 60 ans Revers und überreichte ihm neben einer Urkunde ein zweibändiges Werk über die Geschichte des Deutschen Sportabzeichens, von denen es in Niedersachsen nur 50 Exemplare gibt. Und er stellte fest, dass der pensionierte Polizist mittlerweile „ausgeehrt“ sei: Er habe alle Ehren erhalten, die zu vergeben seien. Nicht zuletzt ist Gottschalk Träger des Bundesverdienstkreuzes. Das Sportabzeichen wurde 1913 in Deutschland eingeführt. Das Vorbild für das „Olympia des kleinen Mannes“ lieferte seinerzeit Schweden. In vier Disziplinen können die Anwärter die Stufen Bronze, Silber und Gold erreichen. Die Anforderungen sind nach mehreren Altersklassen gestaffelt.

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