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"Pimp your Town" soll Lust auf Politik wecken

Wedemark "Pimp your Town" soll Lust auf Politik wecken

Mit dem Planspiel „Pimp your Town“ will die Gemeinde Jugendliche spielerisch erleben lassen, wie Politik funktioniert – und für künftiges Engagement gewinnen. Der Verein „Politik zum Anfassen“ soll das Spiel mit den Schülern der weiterführenden Schulen in der Wedemark organisieren und spielen.

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Mit einem Planspiel will die Gemeinde Jugendlichen wieder Appetit auf Politik machen.

Quelle: Roman Rose

Wedemark. So werden die Teilnehmer in mehrere Teams die Arbeit als Fraktionen in einem Rat, in den Ausschüssen und auch als Medienberichterstatter über die politischen Prozesse selbst gestalten. Die Schulen haben bereits großes Interesse signalisiert. Als Zeitraum ist der 19. bis 21. September avisiert.

Das Spiel soll das kritische und politische Potenzial der Kinder und Jugendlichen beleben. Darüber hinaus soll das möglicherweise entstehende Interesse an politischer Arbeit helfen, langfristig neue Formen für die Beteiligung Jugendlicher zu finden und dem Rat vorzuschlagen. Der Verein "Politik zum Anfassen" und das Planspiel – das bereits in zahlreichen Städten und Gemeinden durchgeführt worden ist – haben bereits zahlreiche Preise auf Landes- und Bundesebene gewonnen. 

Hintergrund des Wedemärker Bemühens ist die Pleite mit dem Jugendparlament. Wie mehrfach berichtet, hatten sich für die turnunsgemäße Wahl im vergangenen Jahr nicht genügend Jugendliche als Kandidaten gefunden – es gibt also kein Jugendparlament mehr. Die politische Mitsprache junger Menschen, die vor Jahren unter anderem zum Bau der Jugendhalle in Mellendorf geführt hatte, sei heute wohl nicht mehr interessant, bilanziert die Verwaltung.

Das Planspiel – Kosten rund 8000 Euro – soll neuen Schwung ins Thema bringen, der Rat in seiner Sitzung am Montag (20 Uhr, Bürgerhaus) den Startschuss geben. Im gleichen Zug soll die Satzung für das alte Jugendparlament aufgehoben werden - auch um demonstrativ einen Schlussstrich zu ziehen. Bei neu erwachendem Interesse müsste der Inhalt ohnehin überarbeitet werden, war der Tenor im Ausschuss für Bildung.

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