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Leader: 2,4 Millionen Euro warten auf Ideen

Wedemark Leader: 2,4 Millionen Euro warten auf Ideen

Mit vielen Informationen und einem ersten Austausch hat das EU-geförderte Leader-Programm der Region "Meer und Moor" mit den drei Kommunen Wedemark, Neustadt und Wunstorf begonnen. Es stehen innerhalb von sieben Jahren 2,4 Millionen Euro für lokale Projekte zur Verfügung. Jeder ist eingeladen, Ideen beizusteuern.

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Rebekka Schamber (von links), Kay Petersen, Heiner Peterburs und Maren Krämer schreiben die Wedemärker Projektidee eines Mehrgenerationenhauses auf eine Stellwand.

Quelle: Roman Rose

Wedemark. Europa werde nicht nur "von oben" übergestülpt und beschäftige sich nicht nur mit  Krümmungsvorgaben für Gurken und Bananen. Vielmehr entwickele sich Europa auch stark von unten mit bürgerschaftlichem, ehrenamtlichem Engagement. Das Leader-Programm sei dafür ein Beweis und eine Grundlage. Diese Botschaft anlässlich des Programm-Starts hat Regionsdezernent Axel Priebs in Vertretung von Regionspräsident Hauke Jagau rund 70 Besuchern am Dienstagabend im Mellendorfer Schulzentrum vermittelt. So habe die europäische Regionalpolitik zwischen 2007 und 2012 europaweit 800.000 neue Jobs geschaffen, 225.000 kleine Unternehmen gefördert und 2,5 Millionen Menschen zu Breitband-Internetverbindungen verholfen.

Leader ist ein Kunstwort, das die sperrige französische Langform "Liaison entre actions de development de l’économie rurale" – auf deutsch "Verbindung zwischen Aktionen zur Entwicklung der ländlichen Wirtschaft") abkürzt. Das Ziel ist, eine eigenständige Regionalentwicklung im ländlichen Raum zu unterstützen. Eigenständig heißt, dass jeder Einwohner der drei Kommunen eingeladen ist, Ideen für Projekte einzubringen. Diese werden einer 50-köpfigen Lokalen Aktionsgruppe (LAG) vorgelegt. Diese besteht zu mehr als der Hälfte aus Bürgern der drei Kommunen, der Rest sind Verwaltungsfachleute. Vorsitzender der LAG für die Leader-Region Meer und Moor ist der Wedemärker Heiner Peterburs. Weitere sieben Wedemärker arbeiten in der LAG mit.

Als ersten konkreten Wedemärker Vorschlag, der mit Leader-Geld gefördert werden könnte, nannte Peterburs eine Idee der SPD. Sie will die Berthold-Otto-Schule, die bis 2020 ausläuft, als Mehrgenerationenhaus nutzen. Wer Ideen hat, kann sich an ihn wenden, im Wedemärker Rathaus anrufen, Telefon (0 51 30) 58 10, oder beim Regionalmanagement, das der Sweco GmbH mit Maren Krämer an der Spitze übertragen wurde. Krämer ist unter Telefon (05 11) 3 40 72 62 zu erreichen und per E-Mail an maren.kraemer@sweco-gmbh.de.

"Die Themen müssen nicht zwingend mit Meer und Moor zu tun haben", sagt Peterburs. Entscheidender sei, dass sie im öffentlichen Interesse liegen und nachhaltig sind.

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