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Frösche und Molche haben sich eingefunden

Wedemark Frösche und Molche haben sich eingefunden

Auf seinem eigenen Wald- und Wiesengrundstück in Negenborn Am Turnbusch hat der Nabu Wedemark jetzt in einem Arbeitseinsatz den Lebensraum für Tiere und Pflanzen weiter verbessert. Die Aktiven pflanzten eine Hecke mit standortgerechten Gehölzen wie Weißdorn und Stieleichen.

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Auf dem Negenborner Nabu-Biotop haben Hans Thiel (von links), Manfred Popp und Hans-Georg Plumhoff schwer zu tun.

Quelle: privat

Wedemark. Dadurch wird Kleinvögeln Unterschlupf geboten, zugleich wird die Wiese vor ausgebrachten Pestiziden abgeschirmt. Die Hecke wurde auf einer Länge von 100 Metern etwa fünf Meter breit angelegt. Zusätzlich musste zum Schutz vor Wildverbiss ein Zaun gezogen werden. Die Wiese soll nun so gepflegt werden, dass der Artenreichtum heimischer Blütenpflanzen gefördert wird.

„Wir arbeiten seit zwei Jahren an der Renaturierung der 7688 Quadratmeter großen Waldfläche“, berichteten die Nabu-Projektleiter und Gebietsbetreuer Wolf-Peter Stiegler und Hans-Georg Plumhoff. Bei der Aktion haben wieder zehn Aktive geholfen. Als Diplom-Biologe und Berater zu dem Nabu-Biotop war Wilfried Schulz zur Stelle.

Im August des Vorjahres hatten die Naturschützer die angekaufte Fläche mit eigenen Quellen und zwei Kleingewässern zunächst komplett entmüllt und die Teiche entschlammt. Landwirte unterstützten die Aktion, auch eine Klasse der Berthold-Otto-Schule packte mit an. So wurde das Gelände wieder als Laich-Biotop für Frösche und andere Amphibien wertvoll.

Sie haben das Biotop inzwischen gut angenommen. Neben Fröschen und Kröten haben sich auch Molche angesiedelt. Die Projektleiter sind sich sicher, dass bald auch die Ringelnatter dort ihr Revier finden wird. Diese Entwicklung der Natur gibt den Nabu-Helfern Motivation für weitere Aktivitäten. Für Fledermäuse wurden verschiedene Quartiere eingerichtet; speziell für die Fledermausmütter mit ihren Jungen sind sogenannte Wochenstuben an den Bäumen aufgehängt. Vögel und auch der Waldkauz finden Nisthöhlen vor, die ebenfalls von den Naturschützern montiert wurden.

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Auf dem Negenborner Nabu-Biotop haben Hans Thiel (von links), Manfred Popp und Hans-Georg Plumhoff schwer zu tun.

Quelle: privat
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