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Helmut Dohnke gibt den Vorsitz im VNV ab

Bissendorf Helmut Dohnke gibt den Vorsitz im VNV ab

Zehn Jahre sind genug: Der Bissendorfer Helmut Dohnke gibt den Vorsitz im Verschönerungs- und Naturschutz-Verein (VNV) ab. Am Donnerstag Abend nach Redaktionsschluss waren die Mitglieder aufgerufen, seinen Nachfolger zu wählen.

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"Es waren schöne zehn Jahre": Helmut Dohnke gibt den Vorsitz des Verschönerungs- und Naturschutz-Vereins (VNV) Bissendorf ab.

Quelle: Roman Rose

Wedemark. Es hätte auch leicht eine längere Amtszeit sein können, die gestern zu Ende ging. „Ich war vor 15 Jahren schon gefragt worden, ob ich den Vorsitz übernehmen will, aber damals war ich noch niedergelassener Gynäkologe mit Praxis in Großburgwedel, da passte es nicht“, berichtet der heute 75-Jährige. Vor zehn Jahren war es dann in Ordnung für den Pensionär, zuvor hatte er als Beisitzer schon in die Vorstandsarbeit hineingeschnuppert. „Wenn ich gern in einem Ort lebe, muss ich mich auch engagieren“, zitiert Dohnke das Thema einer Rede eines Bissendorfers, das ihn schließlich zu einer klaren Haltung und zum Vorstandsamt brachte. Mitglied im VNV ist er seit Ende der 70er Jahre.

Zu seinen ersten Änderungen als Vorsitzender gehörte, die Arbeit nach Themen auf mehr Schultern zu verteilen. Es gibt nun Verantwortliche zum Beispiel für das Schneiteln von Kopfweiden, für die Offenen Gärten, für Bänke, Müllsammelaktionen, die Herbstwanderung, Krammarkt und Weihnachtsmarkt. Alle drei Monate schafft zudem eine erweiterte Vorstandssitzung Transparenz. Die Mitgliederzahl blieb mit 250 bis 260 über die Jahre stabil, nur der mittlerweile hohe Altersdurchschnitt macht Dohnke etwas Sorgen.

Zu den Highlights in seiner Amtszeit zählt er neben der Umorganisation die Aufwertung des Krammarktes mit zusätzlichen Ausstellern wie Schmuckanbieter, Hobbykünstler und Kunsthandwerker, die Erweiterung des Weihnachtsmarktes vom Amtsgarten auf den Amtshof, den zweijährlichen Dorf- und Garagenflohmarkt, der auf die Idee eines Mitglieds zurückgeht, die Müllsammelaktionen, bei denen er allerdings gern mehr Menschen mittleren Alters sehen würde, das 50-jährige Bestehen des VNV im Jahr 2013 und nicht zuletzt die Neugestaltung des Tattenhagen-Platzes im vergangenen Jahr. „Die ging vom VNV aus und wir haben auch viel Geld reingesteckt“, sagt er. Auch der Ereigniswald gedeiht unter dem Dach des VNV.

Und was verblieb? „Ich hätte gern noch mehr Bäume gepflanzt“, sagt Dohnke, „schade, dass manche das Laub als Problem sehen.“ Gleichwohl geht er im Reinen: „Man soll gehen, wenn es am schönsten ist – für mich waren es schöne zehn Jahre.“

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