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Von Einem denkt strategisch

Wedemark Von Einem denkt strategisch

Wertstoffplätze gewinnen keine Schönheitswettbewerbe. Aber mit ein bisschen Strategie kann man eine Menge daraus machen, wie Wennebostels neu eröffneter Container-Standort für Altpapier und Glas beweist.

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Achim von Einems Strategie verbindet Einkauf und Entsorgung, was Helma Heidtke aus Gailhof praktisch findet und deshalb regelmäßig nutzt.

Quelle: PATRICIA CHADDE

Wennebostel. Ortsbürgermeister Achim von Einem hat Einfallsreichtum bewiesen, als er im April den bisherigen, abseits gelegenen Wertstoffplatz mittels Absperrband symbolisch außer Dienst nahm. Sein Plan ging auf und wenige Woche nach seiner Aktion, lässt sich der wiederverwertbare Müll am Wennebosteler Einkaufszentrum entsorgen.

Immer donnerstags werden die dort platzierten fünf Papierbehälter und drei Altglascontainer geleert, aber schon am Mittwochmorgen haben sie ihre Kapazitätsgrenze fast erreicht. „Wenn hier alles voll ist, bitte zur Mehrzweckhalle Bissendorf gehen, die ist ja nur 100 Meter Luftlinie entfernt“, bittet von Einem. Ansonsten sieht die Fläche des Wertstoffhofes ansehnlich aus, denn dort sei die soziale Kontrolle natürlich stärker als abseits im Wald. Deshalb ist vorerst auch kein Sichtschutz aus Holz geplant. Denn dieser könne angezündet werden. Zudem ließe sich dahinter Müll verstecken, der nicht zum Recyclingkonzept gehört. Allerdings könnte man noch über einen Container für Altkleider nachdenken.

Doch aktuell ist Achim von Einem zufrieden und konnte auch gleich Helma Heidtke aus Gailhof begrüßen. Sie schätzt die gute Planung und findet den kurzen Weg zwischen Einkaufs- und Entsorgungsmöglichkeit so praktisch, „dass das schon meine neue Route geworden ist“.

Da Heidtke den Kommunalpolitiker in greifbarer Nähe hat, schildert sie ihm auch gleich das Problem der provisorischen Haltestelle am Autohof, „wo ihr die Kinder leidtun“. Das ist zwar nicht das Gebiet von Wennebostels Ortsbürgermeister von Einem, doch er wolle sich kümmern.

Von PATRICIA CHADDE

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