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Baumstämme statt Hochseilgarten

Wedemark Baumstämme statt Hochseilgarten

Wie können die Sportangebote in der Wedemark verbessert werden? Wie können Bibliotheken noch stärker digitalisiert werden? Und in welchen Jugendtreffs gibt es eigentlich Videospiele? Mit solchen Fragen haben sich Schüler des Schulzentrums Wedemark beim Planspiel „Pimp Your Town“ beschäftigt.

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Karsten Molesch (von links) zeigt Monika Dehmel und Wolfgang Kasten die Ergebnisse des Workshops.

Quelle: Stephan Hartung

Mellendorf. Nun ging es an die Feinabstimmung. „Wir hatten ursprünglich zehn verschiedene Themenbereiche, die wir jetzt aber auf sieben reduziert haben“, sagt Gregor Dehmel vom Veranstalter Politik zum Anfassen. „Dies sind alles Anliegen, die die Schüler allein und ohne ein kommunalpolitisches Gremium umsetzen können.“ Beim Start im September 2016 hatten die 80 Schüler der verschiedenen Schulformen noch Anträge erarbeitet, die von der Gemeindeverwaltung und der Ratspolitik beraten wurden.

Als Mentoren stehen den Schülern neun Paten zur Seite: je drei Verwaltungsmitarbeiter, Ratsmitglieder und Lehrer. „Die Schüler haben sich sehr engagiert gezeigt, tolle Ideen eingebracht und waren immer offen für neue Ansätze“, sagte Karsten Molesch. Der SPD-Ratsherr leitete eine Gruppe, die sich um neue Freizeitaktivitäten in der Wedemark Gedanken macht. Vorgeschlagen wurde ein Hochseilgarten, der zur leichteren Umsetzung in einen Niedrigseilgarten abgeändert wurde. „Vielleicht besuchen diesen dann mehr Leute, die sonst wegen Höhenangst nicht kommen würden. Und mit Baumstämmen und anderen Hindernissen kann man auch für gute Klettermöglichkeiten sorgen“, erklärte Schülerin Finja Dembski die Idee dahinter. Jetzt fehlt nur noch der richtige Standort. „Vielleicht an einem Waldrand, der gut per Fahrrad erreichbar ist“, ergänzte Mitschülerin Anastasia Kebernik. Sie werden sich dafür einsetzen, dass ihre Vision in naher Zukunft wirklich in die Tat umgesetzt werden kann. Dies gilt auch für die Ideen der anderen Gruppen.

Was würdet ihr als Erstes in eurer Gemeinde ändern?

Clara Pieper (13): Die Gehwege müssten verbessert werden. Für alte Leute mit Rollator ist das schwer.

Christian Matthaei (15): Ich würde mehr in moderne Medien in Klassenräumen investieren, zum Beispiel in Tablets.

Lucca Marie Hagenberg (13): Für mehr Geräte auf Spielplätzen sorgen. Die Geräte sind oft nicht mehr in einem guten Zustand.

Florian Heise (13): Die Fahrradwege verbessern. Es gibt viele Schlaglöcher, die für Kinder gefährlich sind auf dem Schulweg.

Janika Roscher (14): Ich würde für mehr öffentliche Sportplätze sorgen, die vor allem sauber sind. 

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Von Stephan Hartung

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