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Nicht alle Wahllokale sind barrierefrei

Wedemark Nicht alle Wahllokale sind barrierefrei

Deutliche Kritik an wenig behindertenfreundlichen Wahllokalen hat die Wennebostelerin Gabriele Wolff geäußert. Sie ist Mitglied im Behindertenbeirat und selbst auf einen Rollstuhl angewiesen.

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Nicht alle Wedemärker Wahllokale sind barrierefrei.

Quelle: Symbolbild/Roman Rose

Wedemark. In der Bürgerfragestunde des Rates bemängelte sie, dass bei den Beschreibungen der Gemeinde zu den Wahllokalen hinter einigen der Hinweis „barrierefrei“ stehe, aber mit dem Zusatz „mit Hilfe“. „Das gibt es nicht, das ist wie ein bisschen schwanger“, stellte sie fest. Es sei ungeklärt, wer diese Hilfe leiste, wie es mit dem Versicherungsschutz sei, wie die technischen Voraussetzungen seien, welche Rampen verwendet würden. „Ich hätte gern eine barrierefreie Wedemark und keine ,mit Hilfe’ - das ist eine Mogelpackung“, sagte sie.

Wahlleiter Christian Bruns verwies darauf, dass die Region den Kommunen ermöglicht habe, den Zusatz zu verwenden, falls keine hundertprozentige Barrierefreiheit gegeben sei. Details zu den Wahllokalen könne er im Augenblick nicht nennen. Er räumte ein, dass einige Rampen steiler seien als vorgeschrieben, versprach aber Verbesserungen.

Wolff kündigte unter Applaus aus dem Publikum an, der Behinderten- und der Seniorenbeirat würden die Entwicklung genau verfolgen.

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