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Kaufvertrag für den Bauhof fehlt noch

Mellendorf Kaufvertrag für den Bauhof fehlt noch

Seit Monaten glänzt der ehemalige Bauhof an der Stargarder Straße als Brachfläche – dabei hatten die Mellendorfer nach dem Ratsbeschluss vom Juni auf schnelle Erschließung gehofft. Doch noch ist nicht einmal der Kaufvertrag unterzeichnet.

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Noch bleibt die Brachfläche eine Brachfläche: Der Kaufvertrag für den ehemaligen Bauhof ist noch nicht unterschrieben.

Quelle: Archiv

Mellendorf. Seinerzeit sprachen sich die Kommunalpolitiker dafür aus, das 8552 Quadratmeter große Grundstück für 1,5 Millionen Euro an die HS-Bau GmbH aus Königslutter zu verkaufen. Das Unternehmen plant nach eigenen Angaben 30 Wohnungen. Wann aber der Baubeginn sein wird, vermag derzeit niemand sagen. Denn noch liegt der Kaufvertrag ohne Unterschrift von Gemeinde und Unternehmen in den Schreibtischschubladen.

Deshalb nutzten etliche Mellendorfer die Gelegenheit, sich in der Ortsratssitzung am Dienstagabend nach dem Sachstand und Zeitplan zu erkundigen. Soviel steht nach Aussage von Gemeindesprecher Hinrich Burmeister fest: „Wenn alles planmäßig verläuft, dann wird bis Ende Oktober der Kaufvertrag unterschrieben.“ Er fügt hinzu: „Nach dem Kauf erwarten wir dann zeitnah den Bauantrag, doch wird die Prüfung eines derart komplexen Bauvorhabens sicher eine Weile in Anspruch nehmen.“ Daher müssten sich die Mellendorfer auch in den nächsten Monaten auf den Anblick des Brachgeländes einstellen. Den Termin für die Unterzeichnung gibt die Gemeinde nicht bekannt. Erst wenn die berühmte Unterschrift getrocknet ist, soll es eine Information darüber geben. Details des Vertragswerkes, beispielsweise in welchem Zeitraum der Bauherr den Bauantrag stellen muss, sind nicht öffentlich. „Das ist bei Verträgen mit der Privatwirtschaft so üblich“, erklärte Burmeister auf Anfrage.

Für Verunsicherung bei den Mellendorfern hatte neben der langen Untätigkeit seitens der Firma HS-Bau auch deren Internetseite gesorgt, auf der das Unternehmen nur mit Einzelhausbebauung werbe und keine eigene Telefonnummer angebe, wie Zuhörer in der Ortsratssitzung monierten. Dagegen zeigt sich Gemeindesprecher Burmeister zuversichtlich: „Wer das Gelände kauft und bezahlt, der will auch bauen.“

Von PATRICIA CHADDE

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