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Resser brauchen Anbindung an Radwege

Wedemark Resser brauchen Anbindung an Radwege

Das Maibaumfest am 1. Mai in Resse will der Bürgerverein kräftig nutzen für den Ort. So soll bei der Region Hannover Druck für die ausstehende Radwegeanbindung zwischen Resse und Scherenbostel gemacht werden. Dazu hält der Verein Bürger für Resse ab 11 Uhr in der Ortsmitte wieder Fragebögen bereit.

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Wer das Moorinformationszentrum in Resse aus Nachbarorten radelnd erreichen will, hat schlechte Karten.

Quelle: Kallenbach

Resse. Der Verein will seine Haushaltsbefragung aus dem Vorjahr zu diesem Thema fortsetzen. Zudem soll erneut mit den Verantwortlichen bei der Region das Gespräch gesucht werden, um darauf zu dringen, das Vorhaben vorzuziehen. Die Region hatte im vorigen Jahr auf schriftliche Anfrage des Vereins den Zeitraum bis 2020 genannt, in dem der Bau des Radweges im Verlauf der Kreisstraße 102 geplant sei. „Angesichts der Gefährdung, der Radler auf dieser Strecke ausgesetzt sind, wollen wir den genannten Zeitplan noch einmal hinterfragen“, betont der Vorstand. Er werte es positiv, dass nun erstmals ein konkreter Zeitpunkt genannt sei. Zudem habe die Region kürzlich bereits eine Bestandsvermessung zur Vorbereitung des Baus in Auftrag gegeben.

Bürger für Resse sieht sich in seiner Auffassung durch das Ergebnis einer Verkehrszählung bestärkt, die die Gemeinde Wedemark auf der K 102 im März durchführen ließ. Demnach wurden Radfahrer während der Fahrt zwischen Resse und Scherenbostel tagsüber von mehreren Dutzend Kraftfahrzeugen überholt  – auch bei Gegenverkehr – , und die meisten Autos waren schneller als erlaubt unterwegs.

„Resse braucht einen Fahrradweg“, heißt es deshalb am 1. Mai und am 7. August. Dann soll außerdem ein Fahrrad-Corso von Resse nach Scherenbostel ein sichtbares Zeichen für den Wunsch der Resser nach einer Anbindung an das überörtliche Radwegenetz setzen. Tatsächlich ist Resse der einzige Ort in der Wedemark, der nicht über Radwege mit anderen Gemeindeteilen verbunden ist.

„In Resse ist in den vergangenen zehn Jahren viel erreicht worden, weil die Menschen ihre Kräfte gebündelt und konstruktiv zusammengearbeitet haben“, heißt es vom Vereinsvorstand. „Wir denken, dass uns dies auch bei diesem Vorhaben gelingen kann, und hoffen auf viele, die uns unterstützen.“

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