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Ortsmitte ist weiteres Projekt für Verein

Resse Ortsmitte ist weiteres Projekt für Verein

Die Aufwertung der Ortsmitte und den Anschluss ans Radwegenetz - das sind zwei geplante Projekte vom Verein für Resse. Vereinsvorsitzender Jochen Pardey sagte am Sonntag beim Neujahrsempfang, dass noch viel Arbeit vor dem Verein liege.

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80 Gäste kamen zum Neujahrsempfang des Vereins Bürger für Resse ins Mooriz.

Quelle: Kallenbach

Resse. Der Verein Bürger für Resse (BfR) geht ins zehnte Jahr seit Vereinsgründung. Er hat Projekte buchstäblich aus dem Boden gestampft, die sich die zehn Gründungsmitglieder nicht hätten träumen lassen. Gestern freuten sich darüber die Akteure und etwa 80 Gäste bei einem Empfang im Mooriz.

Das Moorinformationszentrum - auch das ist bekanntlich eines der erfolgreichen Projekte in der Liste, die der BfR-Vorsitzende Jochen Pardey gern anführte in seinem Rück- und Ausblick. Fünf Jahre alt ist das Mooriz, gefeiert wird am 3. September.

Zehn Jahre schon arbeitet jetzt der Bürgerverein, der mit zukunftsgerichteten Entwürfen für ein modernes Dorfleben Schlagzeilen im Bundesgebiet machte.Die örtliche Versorgung, die Infrastruktur hatte sich der Verein früh auf die Fahnen geschrieben. Ärztehaus, Lebensmittelmarkt als genossenschaftliches Modell, Erhalt der Hannoverschen Moorgeest und Betrieb des Informationszentrums Mooriz, damit ist es nicht genug.

„Wir werden weiter dafür eintreten, dass auch Resse endlich an das straßenbegleitende Radwegenetz angebunden wird“, hob Pardey hervor. Die Umgestaltung der Ortsmitte ist ein weiteres Vorhaben; auf der Grundlage einer studentischen Arbeit wird in einigen Monaten eine wissenschaftliche Veröffentlichung zur Weiterentwicklung der Wohnquartiere in Resse vorgelegt werden.

Nicht nur Veranstaltungen, sondern auch Bauprojekte verwirkliche der Bürgerverein erfolgreich, betonte beim Empfang im Mooriz die stellvertretende Bürgermeisterin Rebecca Schamber. Welche Energie, Kraft und welcher Wille dahinterstehe, unterstrich sie mit hoher Anerkennung und Dank für das ehrenamtliche Engagement.

Aus den zehn Gründungsmitgliedern sind stabil 500 geworden. Aktuell hat der Verein erreicht, dass Resse einer der ersten Orte in der Region ist, der barrierefreie Wohnungen in zentraler Lage anbieten wird. Zunächst sind acht Wohnungen neben dem Lebensmittelmarkt im Bau. Durch die wachsende Infrastruktur solle den Mitbürgern eine Perspektive eröffnet werden, auch im Alter das Leben in Resse zu verbringen, sagte Pardey. Viel Arbeit liege weiter vor dem Verein.

von Ursula kallenbach

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