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Vorteile des Straßenausbaus im Fokus

Wennebostel Vorteile des Straßenausbaus im Fokus

Für den Ortsrat Wennebostel ist noch nicht alles gesagt zum geplanten Ausbau der Kreisstraße 107.

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An der Einmündung von der Lindenstraße überfährt der Verkehr oft den Bordstein, zeigen Fredy Krause (links) und Joachim von Einem.

Quelle: Kallenbach

Wedemark. Viele Male sei kritisch der Fokus auf Erhalt und Schutz der alten Bäume an der Straße In Wennebostel gerichtet worden, sagt Ortsbürgermeister Joachim von Einem. Er mahnt jetzt an, dass die Wennebosteler auch die vielen Vorteile des Ausbaus sehen sollten. Nicht zuletzt die verbesserte Sicherheit von Kindern und älteren Menschen auf erneuerten Geh- und Schulwegen sei beispielsweise ein Grund für den Ortsrat gewesen, sich nach langer Prüfung einstimmig für die Straßenerneuerung zu entscheiden.

Der geplante Ausbau befinde sich in der Phase der Planfeststellung bei der Region Hannover. „Wenn sich das Verfahren durch Einwendungen verzögert oder gar nicht umgesetzt wird, kann es dann lange dauern“, geben von Einem und sein Stellvertreter, Fredy Krause, zu bedenken. Jetzt stehe die Kreisstraße auf der Prioritätenliste der Region oben.

Der komfortablere und rollstuhlgerechte Gehweg wird den Ortspolitikern zufolge über die ganze Länge zwei Meter breit ausgebaut. Zum Teil wird die Straße dafür - in Höhe des Naturdenkmals Wennebosteler Eiche - versetzt geführt. Drei barrierefreie Überwege sollen eingerichtet werden, in Höhe Postweg, Nachtigallenweg und Hugo-Riechers-Straße. An der Einmündung von der Lindenstraße soll der Fußweg von der Fahrbahn weg hinter die alten Bäume verlegt werden. „Wir haben auf dieser Ecke vor allem die Sicherheit der Kinder und älteren Menschen im Blick“, führt der Ortsbürgermeister an. Insgesamt seien Wurzelbrücken vorgesehen, wo alte Bäume in Gehwegbereichen beeinträchtigt werden könnten. „Der gesamte Ausbau wird von einem Baumsachverständigen begleitet“, betont Krause. „Das war unsere Forderung, und die Region hat es zugesichert.“ Die gewünschte Geschwindigkeitsbeschränkung im Ort, die der Ortsrat jahrelang verfolgt hat, solle im geplanten Ausbau der K 107 durch Fahrbahneinengungen erreicht werden. Die Straßeneinmündung Alter Postweg solle zudem zu einem Ortsmittelpunkt ausgestaltet werden. Ein wesentlicher Vorteil des Straßenausbaus sei auch ein neuer Regenwasserkanal, der parallel zum bisherigen erstellt wird.

Von Ursula Kallenbach

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