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Papenburg kauft Müller-Werk

Duden-Rodenbostel Papenburg kauft Müller-Werk

Die Günter Papenburg AG hat zum 1. August das Kieswerk Egon Müller in Duden-Rodenbostel übernommen. Das bestätigte Günter Papenburg auf Nachfrage. Alle Mitarbeiter würden übernommen. Zum Kaufpreis äußerte er sich nicht.

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Die Günter Papenburg AG hat zum 1. August das Kieswerk Egon Müller in Dudenbostel übernommen.

Quelle: Roman Rose

Wedemark. Papenburg berichtete außerdem, dass er bereits im Mai das Betonsteinwerk AHE in Meitze gekauft habe. Die Produktion dort solle die Märkte Hannover, Hamburg und Bremen bedienen.

Der Zukauf in Duden-Rodenbostel diene der langfristigen Rohstoffsicherung am Brelinger Berg, sagte der Unternehmer weiter. Die Abbaurechte dort habe er bis 2025. Damit besitzt sein Unternehmen am Brelinger Berg nun zwei Standorte für die Sand- und Kiesgewinnung: Duden-Rodenbostel und Negenborn. Die Kiesgrube in Negenborn ist die Keimzelle des Unternehmens.

Für das Kieswerk Egon Müller in Duden-Rodenbostel läuft derzeit die Auslegungsfrist zur Änderung und Erweiterung der Abbaugenehmigung. Die Regionsversammlung in Hannover hatte zugestimmt, dass das Unternehmen sich nach Nordosten ausdehnen darf. Der neue Bereich umfasst laut den Plänen rund 7,5 Hektar. Waldflächen, die dem Abbau zum Opfer fallen, müssen ersetzt werden. Papenburg als neuer Eigentümer darf dort nach den neuen Plänen 720.000 Kubikmeter Material im Trockenabbau und weitere 270.000 Kubikmeter im Nassabbau gewinnen. Die Region rechnet damit, dass jährlich rund 100.000 Kubikmeter entnommen werden, sodass die neuen Flächen rund zehn Jahre lang ergiebig sind.

Im Bereich des alten Müller-Betriebsgeländes liegen zudem nach den Plänen noch rund 120.000 Kubikmeter Sand, die ebenfalls abgebaut werden dürfen. Ehemalige Abbauflächen im südlichen Bereich des Geländes werden der Produktion entzogen und renaturiert.

Der Planfeststellungbeschluss ist noch bis zum 20. August im zweiten Obergeschoss im Wedemärker Rathaus für jedermann einzusehen. Auch bei der Region Hannover, Team Gewässerschutz, Wilhelmstraße 1, Zimmer 212, liegen die Unterlagen öffentlich aus.

Auch Verbundsteinwerk gekauft

Bereits mit Wirkung vom 1. April 2015 hat die Günter Papenburg AG das bisherige Betriebsgrundstück des Verbundsteinwerks AHE am Neuen Hessenweg 12–14 in Meitze erworben. Betreiber des Verbundsteinwerks an diesem Standort ist seither die Papenburg-Tochter Gala-Lusit-Betonsteinwerke GmbH mit Sitz in Braunschweig. Für das AHE-Unternehmen mit Sitz in Rinteln gebe es keine weiteren Optionsflächen am Standort Meitze, sagte AHE-Geschäftsführer Sascha Wagener. Alle Arbeitsplätze am Standort in Meitze seien nach dem Betriebsübergang erhalten geblieben. Die Produktion werde in vollem Umfang vom neuen Eigentümer fortgeführt.

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