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Peer Steinbrück rückt vor 300 Besuchern die Finanzpolitik in den Fokus

Vortrag Peer Steinbrück rückt vor 300 Besuchern die Finanzpolitik in den Fokus

Der ehemalige Finanzminister und Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen, Peer Steinbrück, hat in Mellendorf vor 300 Besuchern referiert. Dabei ging es vor allem um die Entwicklung der Finanz- und Wirtschaftskrise.

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Peer Steinbrück ist ein Publikumsmagnet. Etwa 300 Besucher folgen seinen Ausführungen in der Agora des Schulzentrums in Mellendorf aufmerksam.

Quelle: dpa (Archiv)

Mellendorf. Sein dreistündiges Programm in Mellendorf absolviert der SPD-Politiker Peer Steinbrück (64) scheinbar mit Leichtigkeit. Eintrag ins Goldene Buch, Vortrag, Diskussion mit den Zuhörern, Bücher signieren und Fragen eines Fernsehteams für Report München beantworten.

„Das ist aber die Ausnahme“ kommentiert der Finanzexperte im Rathaus die Information von Bürgermeister Tjark Bartels, dass die Gemeinde einen ausgeglichenen Haushalt vorweisen kann. Interessiert ist Steinbrück an der Verwaltungseinheit Region Hannover und fragt sich, warum diese Konstruktion selten kopiert wird.

In seiner Heimatzeitung, dem Bonner Generalanzeiger, hat er interessiert von den wirtschaftlichen Erfolgen des Wedemärker Unternehmens Sennheiser gelesen. Steinbrück fragt nach Steuerhebesätzen und der wirtschaftlichen Struktur in der Wedemark. Mit Interesse hört er von den Investitionen in Schule und Rathaus.

Beim Blättern im Goldenen Buch der Gemeinde fällt sein Blick auf den Eintrag des Holocaust-Überlebenden Henry Korman. „Beeindruckend“ sagt Steinbrück.

Zurück bei den Finanzen erinnert Steinbrück, dass das Investitionsprogramm für die Gemeinden „eine unserer besten Ideen war“. Eine Rendite dafür habe die SPD bei der Bundestagswahl jedoch nicht erhalten, bedauert er.

Wenige Minuten später wird er in der Agora mit Beifall empfangen und mutmaßt mit einem Schmunzeln, die Abrissbirne für das Schulzentrum zu sein – bevor er in die Finanzpolitik einsteigt.

Friedrich Bernstorf

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