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Peter von Sassen stellt Fotos in Resse aus

Resse Peter von Sassen stellt Fotos in Resse aus

Um Landschaften und Tiere in der Antarktis von Nahem zu sehen und zu fotografieren, fahren immer mehr Menschen auch auf Kreuzfahrtschiffen in diese Zone. Peter von Sassen, seit mehr als 35 Jahren Fernsehjournalist für den NDR, bringt Bilder einer Expedition jetzt für alle Interessierten ins Moorinformationszentrums (Mooriz) in Resse.

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Dieses Foto, das Peter von Sassen aus der Antarktis mitbrachte, zeigt den Neumayer-Kanal, eine Meerenge vor der antarktischen Halbinsel.

Quelle: Kallenbach

Wedemark. Seine Multimedia-Reportage am Sonnabend, 22. Oktober, ab 19 Uhr ist begleitet von einer Ausstellung großformatiger Fotos. Besucher können die Bilder bereits ab morgen jeweils zu den Öffnungszeiten des Mooriz sehen. Die Exponate der Ausstellung sind auch käuflich zu erwerben.

Die Bilder bedienen das Interesse an großartiger Natur ebenso wie die Leidenschaft zum Fotografieren, und – Hobbyfotografen aufgemerkt – es braucht nur ein Wort, um von Sassen in ein Gespräch zu ziehen über das erforderliche handwerkliche Verständnis, das technisch perfekte Bild, Motive und Ästhetik. „Ich mache dazu auch Workshops“, erzählt der 63-Jährige. Die Workshops für Fotografie bietet er zum Beispiel auf Expeditionskreuzfahrtschiffen an, zudem Fachvorträge und Lesungen.

Um sich seine aufwendigen Reisen durch die halbe Welt erlauben und auch das Equipment für die Multimediashows und Kameras bezahlen zu können, spannt von Sassen neben seiner Tätigkeit als Fernsehjournalist seit Jahren einen weiten Aktivitätsradius. „Bei all meinen Reisen entstanden viele Gedanken und Bilder, die ich zu neuen Büchern, Artikeln und Reportagen verarbeite.“ Er präsentiert sie live auf Bühnen, macht Moderationen und abendfüllende Lesungen.

Vier Monate im Jahr ist von Sassen unterwegs – nach und nach weniger NDR lässt ihm mehr Zeit für eigene Unternehmungen. Der gebürtige Hamburger lebt jetzt auf dem Land südwestlich von Hannover in einem Dorf. „Ich fahre gern weg, aber komme auch gern wieder nach Hause“, sagt er. Die Liebe zu polaren Breiten hat ihn bei ersten Fahrten nach Island und Grönland erfasst. Etwa 20 Reisen führten ihn schon in die Arktis – nicht nur als Mann des Wortes und Bildes, auch der Tat. Als ausgebildeter Eisbärenwächter begleitet er Gäste während der Schiffsreisen auf den nicht ungefährlichen Landgängen. Dass Bären die gefährlichsten Großraubtiere der Welt in der Natur sind, weiß er. Viele Touristen müssten dagegen erst einmal dringend vom Kuschelkurs abgehalten werden, den Zooerlebnisse und verniedlichende Bilder in Medien und Spielen nahelegen.

Eine Antarktis-Expedition ins Südpolarmeer hat der Journalist zu einer Multimediashow verarbeitet, die er am 22. Oktober im Mooriz vorführt. In Fotos, mit Originalgeräuschen und Interviews lässt von Sassen die Besucher an seinen Erlebnissen teilhaben. Er sieht dies selbst auch als Beispiel, „wie man eine der letzten fast unberührten Naturregionen besuchen kann, ohne zu tiefe Fußspuren zu hinterlassen“. Solche Fahrten, die Anlandungspunkte und die Routen an Land seien dort streng kontrolliert; weit folgenreicher wirke die wenig öffentliche wirtschaftliche Ausbeutung der arktischen Regionen, stellt er fest.

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